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Gutachten unterstreicht die Bedeutung von Flexibilitätsoptionen und Netzausbau

Das Energieforschungszentrum Niedersachsen hat im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz eine Studie zur Auslastung des Stromnetzes und der Aufnahmekapazität für Erneuerbare Energien erstellt. Die Ergebnisse verdeutlichen die derzeit angespannte Situation im Stromübertragungsnetz. Sie zeigen zugleich, dass Flexibilitätsoptionen wie z.B. zuschaltbare Lasten gerade in der Phase bis zur Vollendung der großen Netzausbauprojekte eine zentrale Rolle zur zielgerichteten Entlastung der Stromnetze einnehmen können. Gleiches gilt für den Betrieb von relativ inflexiblen konventionellen und nuklearen Kraftwerken. Zudem wird die übergeordnete Bedeutung des Netzausbaus deutlich. So prognostizieren die Gutachter, dass nach der für 2025 avisierten Vollendung der großen Gleichstromtrassen eine Netzaufnahmekapazität für rund 10 GW EE-Anlagenleistung in Niedersachsen zusätzlich zum ohnehin vorgesehenen EE-Ausbau zur Verfügung stehen wird.

Gutachten: Netzauslastung und Aufnahmekapazität für Erneuerbaren Strom (November 2017)

Artikel-Informationen

27.11.2017

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