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Ehrung für besonderes Engagement

Minister Sander verleiht an Burkhard Schnepper und Uwe Gamradt die Umweltnadel


Pressemitteilung Nr. 52/2009

Hannover. "Ihr berufliches Handeln war geprägt von Ihrem unermüdlichen Wirken für den Naturschutz und Ihrem steten Bemühen, die Waldbewirtschaftung mit den ökologischen und ökonomischen Aspekten in Einklang zu bringen", sagte der Niedersächsische Minister für Umwelt und Klimaschutz, Hans-Heinrich Sander, heute (Freitag) anlässlich der Verleihung der Umweltnadel des Landes Niedersachsen an Burkhard Schnepper, ehemaliger Forstamtsleiter des Forstamtes Uelzen, und Uwe Gamradt, ehemaliger Bezirksförster der Bezirksförsterei Jesteburg der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Die Auszeichnung, die im Rahmen einer Versammlung des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen in Isernhagen-Altwarmbüchen erfolgte, erhalten Personen, die sich in herausragender Weise ehrenamtlich für den Schutz von Arten, Umwelt und Natur einsetzen.

Minister Sander hob in diesem Zusammenhang das Engagement des ehemaligen Forstdirektors Burkhard Schnepper hervor, der maßgeblich zum Aufbau sowie zur Fortentwicklung der Waldbesitzerorganisation Waldmärkerschaft Uelzen eG und später zur Forstwirtschaftlichen Vereinigung Lüneburg GmbH beigetragen habe. "Bei der Umsetzung von Naturschutzzielen in der Region Uelzen haben Sie stets einen partnerschaftlichen und konstruktiven Dialog mit allen beteiligten Verbänden und Behörden gefördert", lobte Sander den studierten Forstwissenschaftler und Träger des Karl-Abetz-Preises.

Burkhard Schnepper ist seit dem Jahr 1986 auch als Naturschutzbeauftragter des Landkreises Uelzen tätig. Darüber hinaus engagiert sich der ehemalige Forstdirektor gemeinsam mit Vertretern der Naturschutzverbände im "Arbeitskreis Natur" des Landkreises Uelzen, die es sich zu einer dauerhaften Aufgabe gemacht haben, Naturschutzprojekte in der Region umzusetzen und zu begleiten.

Als beispielhaft hob Umweltminister Sander das Engagement von Uwe Gamradt hervor, dessen Augenmerk in seinem 40-jährigen Wirken insbesondere der Umstellung auf eine naturgemäße Wirtschaftsform der Wälder galt. "Sie setzen sich auch heute nach Ihrer Pensionierung in einem hohen Maße für die Belange der Natur ein und haben beispielsweise durch die Gestaltung von Fledermausbiotopen wichtige Grundlagen für den nachhaltigen Schutz bedrohter Arten geschaffen", unterstrich Sander das Engagement. Mit seinem forstlichen und naturschutzfachlichen Sachverstand sei es Uwe Gamradt immer gelungen, unterschiedliche Interessen zu berücksichtigen und durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Natur zu sensibilisieren.

Artikel-Informationen

05.06.2009

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