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Spitzenplätze für niedersächsische Städte im Fahrradklima-Test - Umweltminister Wenzel gratuliert: Jahrtausend-Erfindung Fahrrad ein Verkehrsträger ohne Konkurrenz

Pressemitteilung Nr. 87/2017

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel hat den Städten Göttingen, Hannover und Nordhorn zu ihren Spitzenplätzen im Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) gratuliert. Wenzels Heimatstadt Göttingen landete dabei im bundesweiten Vergleich der „kleinen Großstädte" sogar auf Platz eins.
Insgesamt wurde Niedersachsen zum fahrradfreundlichsten Bundesland erklärt. Die Auszeichnung sei „eine wunderbare Bestätigung für alle, die in unserem Bundesland unermüdlich daran arbeiten, das Fahrrad aus dem Lobby-Schatten des Automobils herauszufahren", sagte der Minister am Sonntag (heute) in Hannover. Auch die Landesregierung messe dem Radverkehr als wichtigem Baustein im Umweltverbund und als beliebtem Verkehrsträger für den sanften Tourismus eine besondere Bedeutung zu. Die Verbesserung des Radwegenetzes, der Ausbau von Fern- und Schnellverbindungen und die Optimierung der Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer seien eine Chance für lebenswerte Städte. „Das Fahrrad ist eine Jahrtausend-Erfindung", sagte der Minister. „Abgasfrei, gesundheitsfördernd, hundert Prozent naturverträglich und als absolutes Kultobjekt bei Groß und Klein ist das Verkehrsmittel ohne jede Konkurrenz!"

Die Verkehrskonzepte und Fahrradprojekte der ausgezeichneten niedersächsischen Städte sollen zum Nachmachen anregen, sagte Wenzel. „Wir wollen weitere Spitzenplätze, insbesondere auch um Abgas- und Lärmemissionen zu vermeiden. Wenn in Göttingen schon heute 28 Prozent des Nahverkehrs mit steigender Tendenz auf zwei Rädern fließt, dann zeigt sich, was für ein ungeheures Potenzial für das ganze Land geweckt werden kann." Maßstab seien Städte wie Kopenhagen, Amsterdam oder Groningen.



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21.05.2017

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