Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Neues Nationalparkhaus Greetsiel mit über 1 Mio Euro gefördert - Umweltstaatssekretärin überbringt Bescheid beim 25jährigen Jubiläum

Holger Buschmann, Peter Südbeck, Almut Kottwitz, Insa Steffens bei der Übergabe des Förderbescheids (April 2017)
Holger Buschmann, Peter Südbeck, Almut Kottwitz, Insa Steffens bei der Übergabe des Förderbescheids (April 2017)

Das Nationalparkhaus in Greetsiel im Landkreis Aurich feiert heute (Samstag) sein 25jähriges Jubiläum. Im Rahmen der Feierlichkeiten überreichte Almut Kottwitz, Staatssekretärin im Umweltministerium, einen Förderbescheid über eine Million Euro: „Das Nationalparkhaus trägt mit seinen zahlreichen Bildungs- und Informationsangeboten seit einem Vierteljahrhundert dazu bei, für die Schönheit und Schutzwürdigkeit des Wattenmeers zu sensibilisieren. Als zentrale Anlaufstelle hat es eine Schlüsselposition für den nachhaltigen Tourismus in der Region." Rund 800.000 Besucherinnen und Besucher haben sich hier seit 1992 anhand von Ausstellungen, Veranstaltungen und Materialien über das Wattenmeer und deren Bedeutung als besonderer Lebensraum informiert.

Das Geld soll dazu dienen, einen notwendig gewordenen Umzug in neue Räume sowie eine neue Ausstellung zu ermöglichen. Damit rückt das Nationalparkhaus ins touristische Zentrum von Greetsiel. Das Gesamtvolumen des Projektes beträgt über 1,7 Mio Euro; die Zuwen­dungs­summe aus dem Programm „Landschaftswerte" beträgt rund 1,07 Mio Euro. Davon kommen etwa 860.000 Euro aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) und mehr als 200.000 Euro vom Land Niedersachsen.

Mit der innovativen Förderrichtlinie „Landschaftswerte" fördern EU und die Niedersächsische Landesregierung mit insgesamt 52,6 Millionen Euro Projekte, die der Aufwertung des Kulturlandschafts- und Naturerbes dienen, sowie Projekte zum naturschutzgerechten Wirtschaften und zur Sicherung der Biologischen Vielfalt und der Grünen Infrastruktur. Damit sollen positive Impulse für Maßnahmen zum Natur- und Landschaftsschutz gegeben und die nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum gestärkt werden.

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Artikel-Informationen

01.04.2017

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