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Minister Wenzel lässt sich im AKW Grohnde über Generatorschaden informieren. Oberste Maxime aller weiteren Maßnahmen ist die Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung

Im Zusammenhang mit den laufenden Revisionsarbeiten und aktuellen Sicherheitsprüfungen im Atomkraftwerk Grohnde hat sich der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel heute (Dienstag) in Emmerthal über den Schaden am Generator informieren lassen. Der Generator muss aufgrund eines Schadens, der bei einer im zweijährigen Rhythmus vorgesehenen Routineprüfung entdeckt wurde, komplett ausgetauscht werden. Der Reaktor steht seit Ende April still. Noch ist unklar, wie lange die Reparatur im nichtnuklearen Teil des Kraftwerks andauern wird.

Minister Wenzel wollte den Schaden persönlich in Augenschein nehmen. In einem dreistündigen Gespräch mit Vertretern des Betreibervorstandes und der Betriebsleitung informierte sich der Minister zudem über laufende und geplante Arbeiten und Sicherheitsprüfungen.

"Das Ministerium wird die Auskünfte des Betreibers sorgfältig auswerten und berichten", sagte Wenzel nach dem Gespräch. Bislang könnten noch keine Angaben zur Ursache des Schadens gemacht werden. "Obwohl der Generator zum nichtnuklearen Teil der Anlage gehört, erwarten wir eine Stellungnahme zu den Ursachen", sagte der Minister.

"Wir werden den vermutlich noch mehrere Wochen dauernden Stillstand der Anlage zum Anlass nehmen, um zu prüfen, ob weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in dieser Zeit vorgenommen werden können. Die oberste Maxime für alle Arbeiten ist die Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung", sagte der Minister.

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13.05.2014

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