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Statement zum Gesetz zur Standortauswahl für ein Atommülllager - Stefan Wenzel, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz

Wir sind froh, dass mit dem Gesetz zur Standortauswahl eines der finstersten Kapitel des Atomlobbyismus in Deutschland beendet wird. Die Auswahl des Standortes Gorleben war Willkür. Sowohl finanziell als auch politisch wurde seinerzeit eine katastrophale Fehlent­scheidung getroffen. Viel Geld wurde in Gorleben versenkt, 13 Castortransporte haben im Wendland zum Ausnahmezustand geführt. Jetzt gibt es die Chance, 40 Jahre Irrweg und einen gesellschaftlichen Großkonflikt hinter sich zu lassen. Mit dem neuen Gesetz kann ein ergebnisoffenes und transparentes Verfahren zu Glaubwürdigkeit und Akzeptanz bei der Atommülllagersuche führen. Wenn die Vorgaben der Kommission wissenschaftsbasiert und wirklich ergebnisoffen umgesetzt werden, ist Gorleben endgültig Geschichte.

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08.03.2017

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