Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Umweltminister Stefan Wenzel: Größte Erhöhung der Platzzahl in der Geschichte des FÖJ in Niedersachsen – deutliches Zeichen für Jugend- und Umweltbildungsarbeit in der Fläche

Pressemitteilung Nr. 14/2017


Niedersachsen will für den kommenden Jahrgang des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) ab August 2017 das landesweite Angebot an Plätzen zum zweiten Mal in der laufenden Legislaturperiode deutlich erhöhen. „Es soll dann mindestens 323 FÖJ-Plätze geben", sagte Umweltminister Stefan Wenzel am Montag (heute) in Hannover. „Einen größeren Zuwachs und eine höhere Gesamtzahl hat es zuvor in der Geschichte des Freiwilligen Ökologischen Jahres in Niedersachsen noch nicht gegeben!"

Aktuell nehmen 283 Jugendliche am FÖJ teil. Der Landtag hatte auf Vorschlag der Regierungsfraktionen in seiner Sitzung im Dezember letzten Jahres rechnerisch sogar die Förderung von rund 70 zusätzlichen Plätzen beschlossen. Angesichts eines leichten Rückgangs der Drittmittel und einer wahrscheinlich geringer als erwartet ausfallenden Förderung des Bundes steht die Festlegung der endgültigen Teilnehmerzahl noch aus.

Minister Wenzel hat jetzt in einem Schreiben an Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig appelliert, sich dafür einzusetzen, dass der Bund möglichst alle neu entstehenden FÖJ-Plätze im Bundesgebiet anteilig fördert. „Das Interesse von jungen Leuten und die Bewerbungszahlen sind anhaltend hoch", sagte Wenzel. „Der Bund sollte deshalb alle seine finanziellen Möglichkeiten ausschöpfen."

Die Landesregierung will mit der erhöhten Platzzahl „ein deutliches Zeichen für mehr Jugend- und Umweltbildungsarbeit in der Fläche" setzen, sagte der Minister. „Es freut mich sehr, dass sich so viele junge Menschen ein Jahr lang engagieren." In der Regel bleibe dieses Jahr ein Leben lang in Erinnerung und könne auch beruflich einen guten Grundstein für den weiteren Lebensweg setzen.

Niedersachsen zählt beim FÖJ zur Spitze im Bundesvergleich.
Die Finanzierung durch das Land wird durch Mittel des Bundes und der Bingo-Umweltstiftung, der Lotto-Sport-Stiftung sowie der Niedersächsischen Wattenmeerstiftung ergänzt.

Neben dem regulären FÖJ und den etablierten Programmen „FÖJ an Ganztagsschulen" und „FÖJ im Sport" sollen zukünftig verstärkt auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus bislang unterrepräsentierten Personengruppen, wie zum Beispiel Migranten, angesprochen werden. Außerdem soll der Bereich Tierschutz gestärkt werden.

Das Bewerbungsverfahren für den nächsten FÖJ-Jahrgang beginnt am 1. Februar.


Artikel-Informationen

30.01.2017

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