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Umweltminister Stefan Wenzel übergibt Handakten an das Landesarchiv


Zum Ende seiner Amtsgeschäfte hat der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel die Handakten zum Schriftverkehr aus der fast 5-jährigen Arbeit seines Ministerbüros an das Niedersächsische Staatsarchiv übergeben. „Die Themen des Umweltministeriums sind ein Spiegel der Zeit", sagte der Minister am Mittwoch (heute) in Hannover. Die Akten stehen nach gesetzlichen Fristen beziehungsweise Regeln des Archivgesetzes zur wissenschaftlichen Auswertung oder für die interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung. Es dürfte auch für Dritte von Interesse sein mit welchen Konzepten und Maßnahmen in den Behörden für den Klimaschutz, für die Energiewende und für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen gearbeitet wird. Damit kann auch ein Beitrag zur wissenschaftlichen Bewertung und zur politischen Bildung geleistet werden.
In 11 Kartons sind Unterlagen zu verschiedensten Themenkomplexen zu finden.

Schon vor Wochen wurden dem Staatsarchiv seitens des Umweltministeriums die Gorleben-Akten des Hauses überlassen, die zwischenzeitlich dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss überstellt waren. Das betraf Akten bis zum Jahr 1996. Derzeit wird noch geprüft, welche Akten jüngeren Datums ebenfalls überstellt werden können. Minister Wenzel forderte auch andere Behörden auf, ihre diesbezüglichen Aktenbestände zu prüfen und Transparenz zu ermöglichen.

Das Niedersächsische Archivgesetz (NArchG) sieht vor, dass Unterlagen, deren Aufbe­wahrungsfrist abgelaufen ist, dem Landesarchiv zur Prüfung auf Archivwürdigkeit und Auswertung angeboten werden. Anlässlich der Übergabe der Unterlagen hieß es aus dem Staatsarchiv, dass es bislang keine vergleichbare Initiative eines Landesministeriums in Niedersachsen gegeben habe.

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Artikel-Informationen

22.11.2017

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