Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Umweltminister Wenzel: Ablaufpläne optimieren und Hilfe bei Beseitigung von Sturmschäden auf Inseln beschleunigen

Pressemitteilung 09/2017

Das Umweltministerium setzt sich dafür ein, dass die ostfriesischen Inselkommunen bei der Beseitigung von angelandetem Stückgut durch Sturmschäden im ersten Schritt schnell und unbürokratisch handeln können. Im Sinne einer Ersatzvornahme muss es möglich sein, Maßnahmen zügig durchzuführen, sagte Umweltminister Stefan Wenzel am Freitag (heute) in Hannover. Die Kostenaufteilung könne die bei Ladungsverlusten zuständige Bundesbehörde im Nachgang mit Reedern, Charterern oder Versicherern klären, wenn der Verursacher feststeht. "Sowohl die Probleme durch angespülte Container, Ladungen wie auch Plastik, bekommen wir nur gemeinsam in den Griff. Bund, Land und Gemeinden müssen jetzt vernünftig kooperieren, damit die Schäden möglichst gering bleiben", sagte der Minister.
Gestern (Donnerstag) und heute war Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz vor Ort auf Wangerooge und Langeoog, um sich über die Schadensaufnahme und die Aufräumarbeiten zu informieren. Gemeinsam mit Vertretern des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und den Inselbürgermeistern wurde das weitere Vorgehen erörtert.
Bei den auch in Zukunft nicht auszuschließenden Strandungen von Ladungen drängt das Umweltministerium auf schnellere Bergungsaktionen. Alle auf den Inseln vorhandenen Kapazitäten sollten dabei zum Einsatz kommen. Die Güter können dann auf den Bauhöfen der Inselgemeinde oder auch den Betriebshöfen des NLWKN sicher gelagert werden, bevor über die weitere Verwendung entschieden wird.
Für dieses Modell sollen auch der Zoll und die Wasser- und Schifffahrtsbehörde des Bundes gewonnen werden.
Der NLWKN wird kurzfristig dort wo notwendig die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen an den Küstenschutzanlagen des Landes ergreifen.

Artikel-Informationen

20.01.2017

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