Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Niedersächsische Energie- und CO2-Bilanzen 2013

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz hat gemeinsam mit dem Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) die Energiebilanz 2013 veröffentlicht.

In einer Energiebilanz werden das Aufkommen, die Umwandlung und die Verwendung von Energieträgern in der Volkswirtschaft oder in einem Wirtschaftsraum für einen bestimmten Zeitraum möglichst lückenlos und detailliert nachgewiesen.

Der Primärenergieverbrauch (PEV) ist gegenüber dem Berichtjahr 2012 leicht von 1.330 Petajoule auf 1.336 Petajoule im Jahr 2013 gestiegen, was auch dem Bundestrend entspricht.

Die Entwicklung des Anteils der erneuerbaren Energien beim PEV (Gesamtenergieverbrauch) stellt sich weiterhin positiv dar. Der Anteil der EE am PEV stieg kontinuierlich von 11,1 Prozent, 12,2 Prozent, 12,7 Prozent, 14,7 Prozent in den Jahren, 2009, 2010, 2011 und 2012. Im Vergleich zum Berichtsjahr 2012 blieb der Anteil der EE im Jahr 2013 mit 14,6 Prozent nahezu konstant.
Dem Trend des PEV folgend sind auch die CO2 Emission gegenüber 2012 von 64,5 Mio. t auf 65,4 Mio. t im Jahr 2013 gestiegen.

Zu den wichtigsten Energieträgern zählten im Jahr 2013, Erdöl und Erdölprodukte mit einem Anteil von 35,5 Prozent (2012: 34,9%) vor den Gasen mit einem Anteil von 31,7 Prozent (2012: 32,0%) und Strom mit 21,3 Prozent (2012: 21,1%).
Damit liegt Gas, das die umweltfreundlichste CO2-Bilanz der konventionellen Energieträger aufweist, beim Endenergieverbrauch etwa gleichauf mit dem Hauptenergieträgern Erdöl und Erdölprodukten.

Der Endenergieverbrauch gibt Auskunft über die Verwendung der Energieträger (z.B. Erdgas, Heizöl, Kohle, Strom), soweit die Verwendung unmittelbar der Erzeugung von Nutzenergie (z.B. Licht, Wärme) dient.

Eine kostenfreie Downloadversion der Niedersächsischen Energie- und CO2 Bilanzen 2013 finden Sie unten oder unter www.statistik.niedersachsen.de.

Hintergrund:

Auf der Basis einer im Jahr 2010 zwischen dem Umweltministerium und dem LSKN geschlossenen Vereinbarung erstellt das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) die Niedersächsischen Energie und CO2 Bilanzen jährlich, seit dem Berichtsjahr 2008.

Diese umfasst die Gewinnung, die Umwandlung und die Verwendung von Energieträgern in Niedersachsen und ist das Ergebnis komplexer Berechnung mit Daten aus energiestatistischen Erhebungen sowie externer Quellen.

Der Zeitabstand zwischen dem Berichtsjahr 2013 und dem Zeitpunkt des Erscheinens der Energiebilanz liegt in erster Linie im späteren Vorliegen konsolidierter Daten von Energieerzeugern und ihrer Aufbereitung im statistischen Verbund begründet.

 

Artikel-Informationen

23.02.2016

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