Funkkommunikation macht sich die Eigenschaften der elektromagnetischen Wellen zu Nutze. Diese sind charakterisiert durch ihre Feldstärke, gemessen in Volt pro Meter, und ihre Frequenz, also die Anzahl der Schwingungen innerhalb einer Sekunde, gemessen in Hertz (Hz).
Anhand der Frequenz teilt man die elektromagnetischen Wellen technisch in unterschiedliche Kategorien ein: in hochfrequente und niederfrequente. Sie verhalten sich physikalisch und biologisch unterschiedlich.
Der Niederfrequenzbereich reicht von 0 Hz bis 10.000 Hz. Niederfrequente Felder treten vor allem im Zusammenhang mit Stromleitungen auf. Die Wellen verursachen ein elektromagnetisches Feld. Bei niedrigen Frequenzen sind die elektrischen und magnetischen Komponenten dieses Feldes nicht unzertrennlich miteinander verbunden; man kann sie getrennt voneinander betrachten. Niederfrequente Felder eignen sich nicht zur Übertragung von Informationen über große Strecken. Hierzu sind hochfrequente Wellen notwendig, deren Frequenzbereich von 10.000 Hz bis 300 Gigahertz (ausgeschrieben sind das 300.000.000.000 Hz) reicht. Hier sind das elektrische und das magnetische Feld untrennbar miteinander verbunden. Mit hochfrequenten Wellen kann man Informationen von einem Ort zu einem anderen transportieren. Genau das nutzt der Mobilfunk aus. In Deutschland verwenden die Mobilfunknetze Frequenzen zwischen 900 MHz (= 900 Megahertz = 900.000.000 Hz) und 2100 MHz.