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Pfad  >  Home  >  Themen  >  Strahlenschutz  >  Mobilfunk  >  Elektromagnetische Felder  >  Wirkungen von Hochfrequenzfeldern
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Wirkung hochfrequenter Felder

Elektromagnetische Felder übertragen nicht nur Daten, sie transportieren auch Energie. Dadurch wirken sie auch auf Gegenstände, Menschen, Pflanzen und Tiere. Aber nicht jede Wirkung ist auch biologisch relevant.

Erwiesen ist, dass hochfrequente elektromagnetische Wellen Wirkungen auf Organismen haben können. Es ist die Aufgabe der Wissenschaft Grenzwerte zu entwickeln und der zuständigen Behörden, die Grenzwerte so festzulegen, dass die biologischen Wirkungen für den Menschen ungefährlich bleiben. Man unterscheidet die Effekte in thermische und nicht thermische (athermische).

Thermische Effekte
Materie, also auch der menschliche Körper, absorbiert die Energie der elektromagnetischen Wellen. Dabei wird die elektromagnetische Energie in Wärme umgewandelt. Man kennt diesen Effekt von der Sonne oder der Glühbirne. Licht ist ebenfalls eine hochfrequente elektromagnetische Welle. Wir nehmen sie nicht nur als Helligkeit war, sondern auch als Wärme, die entsteht, wenn das Licht auf den Körper auftrifft.

Thermische Effekte sind für den Menschen unbedenklich, solange der Körper in der Lage ist, die aufgenommene und in Wärme ungewandelte Energie abzutransportieren und so den Wärmehaushalt auszugleichen. Dass das gewährleistet ist, stellen die international anerkannten Grenzwerte sicher.

Athermische Effekte
Als nichtthermische oder athermische Effekte bezeichnet man Effekte, die auftreten können ohne dass es zu einer nennenswerten Erwärmung kommt.

Athermische biologische Wirkungen treten erst bei sehr hohen Intensitäten auf. Ob solche Effekte auftreten, ist derzeit noch Gegenstand der Forschung. Es geht bei der Diskussion und Bewertung vor allem darum, ob sie biologisch relevant sind und unter welchen Bedingungen sie im Körper unerwünschte Veränderungen bewirken könnten.

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