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Newsletter Februar 2012

Hier ist der aktuelle Newsletter für Februar 2012 vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz:
> Meldungen aus dem Umweltministerium

  • Dr. Stefan Birkner übernimmt das Ministerium für Umwelt und Klimaschutz
  • Energiewende im Fokus: Ministerium mit neuem Namen und Aufbau - Landesregierung beschließt Energiekonzept
  • Landesregierung gründet Landesinitiative „Energiespeicher und -systeme"
  • Minister Dr. Stefan Birkner soll stellvertretendes Mitglied im Beirat der Bundesnetzagentur werden
  • Kabinett beschließt Verwaltungsabkommen zum besseren Meeresschutz
  • Niedersachsen Spitzenreiter beim Windenergieausbau - Dr. Birkner: Dank an die Kommunen für vernünftige Bereitstellung von geeigneten Flächen
  • Niedersachsen startet Informationskampagne zur Vorsorge gegen Elementarschäden durch Naturereignisse infolge des Klimawandels
  • Sander: „Abkommen bietet ein Stück Sicherheit bei Hochwasser in der Aller"
  • Sander: „Neuer Kennzahlenvergleich erhöht Transparenz in der niedersächsischen Wasserversorgung"
  • Auftakt zum kommunalen Klimaschutzwettbewerb Klima Kommunal 2012
  • Wiesenvogelschutz in Niedersachsen
  • Gedenken an die Sturmflut 1962

> Neues aus dem NLWKN, Nationalpark Harz, Wattenmeer, Bioshhärenreservat Elbtalaue & NNA

Weitere Informationen finden Sie unter www.umwelt.niedersachsen.de



Dr. Stefan Birkner übernimmt das Ministerium für Umwelt und Klimaschutz

Der Niedersächsische Ministerpräsident David McAllister hat heute den bisherigen Staatssekretär Dr. Stefan Birkner zum neuen Minister für Umwelt und Klimaschutz berufen. Der Landtag hat dieser Berufung zugestimmt. Anschließend hat der neue Minister vor dem Landtag seinen Amtseid abgelegt und seinen Dienst offiziell angetreten.

Der 1973 in Münsterlingen in der Schweiz geborene Birkner hat Rechtswissenschaften in Hannover studiert und wurde an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) promoviert. Schon im Jahr 2003 und dann noch einmal von 2005 bis 2007 war er als persönlicher Referent des Ministers und als Büroleiter im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz tätig. Seit Februar 2008 war er Staatssekretär bei seinem jetzigen Vorgänger Hans-Heinrich Sander. Stefan Birkner ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt mit seiner Familie in Garbsen (Region Hannover).

Neue Umweltstaatssekretärin wird Ulla Ihnen. Sie war bisher Leiterin der Abteilung Zentrale Aufgaben und Vertreterin des Staatssekretärs.


Energiewende im Fokus: Ministerium mit neuem Namen und Aufbau - Landesregierung beschließt Energiekonzept

Die Niedersächsische Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am 31. Januar das „Niedersächsische Energiekonzept" beschlossen. Die Landesregierung hat das Konzept entworfen und dann gemeinsam mit den in der Klimaschutzkommission vertretenen gesellschaftlichen Gruppen im Rahmen der „Energiegespräche" erörtert.

„Das Niedersächsische Energiekonzept ist unser Beitrag für ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende. Es zeigt, wie die zukünftige Energieversorgung in Niedersachsen aussehen soll und wie dieses Ziel zu erreichen ist. Für die Landesregierung ist entscheidend, eine sichere, umweltfreundliche, wettbewerbsfähige und preisgünstige Energieversorgung zu gewährleisten", betonte Ministerpräsident David McAllister.

Schwerpunkte des mehr als 100 Seiten umfassenden Papiers sind der erforderliche Netzausbau, das intensive Erforschen von Energiespeichern und der noch stärkere Ausbau der erneuerbaren Energien. „Für uns in Niedersachsen bedeutet das vor allem den weiteren Ausbau der Windenergie - auf dem Land und auf der hohen See", machte David McAllister deutlich.

Insgesamt hatte die Landesregierung 28 Stellungnahmen mit 340 Anregungen zum ursprünglichen Entwurf des Energiekonzeptes erhalten. „Das zeigt eindrucksvoll, wie wichtig vielen gesellschaftlichen Gruppen in Niedersachsen eine erfolgreiche Energiewende ist. Für ihre Mitarbeit danke ich allen Beteiligten", so der Ministerpräsident.

Umweltminister Dr. Stefan Birkner sagte: „Wir wollen eine bezahlbare und klimaverträgliche Energieversorgung. Darauf sind private Haushalte angewiesen. Das brauchen Handwerk, Gewerbe, Handel, freie Berufe, Landwirtschaft und Industrie. Sie müssen auch künftig im Wettbewerb bestehen können, damit Wachstum möglich bleibt."

Dr. Birkner erklärte weiter: „Das Thema Energie hat für uns eine so große Bedeutung, dass sich das zukünftig auch in der Bezeichnung des Ministeriums widerspiegeln soll, das dann ‚Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz' heißen soll. Aber wir bekommen nicht nur ein neues Türschild, sondern richten auch eine Referatsgruppe Energie ein, um in der Lage zu sein, die Energiewende auch organisatorisch entsprechend zu begleiten."

Das Energiekonzept kann im Internet unter: www.umwelt.niedersachsen.de heruntergeladen werden.


Landesregierung gründet Landesinitiative „Energiespeicher und -systeme"

Die Niedersächsische Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am 31. Januar die Landesinitiative „Energiespeicher und -systeme" beschlossen. Diese baut auf der bisherigen Landesinitiative „Brennstoffzelle und Elektromobilität" auf, die in 2010 um das Thema „Elektromobilität" erweitert wurde und noch bis zum 31. März dieses Jahres umgesetzt wird.
Mit dem absehbaren Ende der Initiative bündelt das Land die Aktivitäten auf der Grundlage der bisherigen Erfahrungen. Vor dem Hintergrund der Energiewende wird angestrebt, die aktuellen Fragestellungen zur Elektromobilität künftig in einer Landesinitiative zum Thema Mobilität zu verfolgen. Zum anderen ist beabsichtigt, dass das Engagement im Bereich der Speichertechnologien und -systeme im Rahmen der heute beschlossenen Landesinitiative verstärkt wird.
„Energieeffiziente und wirtschaftliche Speichertechnologien werden für eine verlässliche Energieversorgung immer bedeutender. Insbesondere zur Stromzwischenspeicherung besteht ein großer Forschungsbedarf. Daher haben wir diese neue Landesinitiative ins Leben gerufen", erklärte Umweltminister Dr. Stefan Birkner.
Im Mittelpunkt der neuen Landesinitiative stehen verschiedene Speichertechnologien, beispielsweise zum Ausgleich saisonaler Schwankungen. Die verschiedenen Technologiefelder sollen in Niedersachsen deshalb künftig einen herausgehobenen Stellenwert bekommen. „Damit werden auch für Niedersachsen als Autoland und europäische Verkehrsdrehscheibe zentrale Zukunftsthemen der Mobilität aufgegriffen", sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Jörg Bode.
Das wesentliche Ziel der Initiative ist es, den Technologiestandort Niedersachsen im nationalen und internationalen Wettbewerb zu stärken sowie Wirtschaftsunternehmen und Forschungseinrichtungen noch besser zusammenzuführen. Technologietransfer und rasche Umsetzung von Ideen in marktfähige Produkte (incl. Dienstleistungen) sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und Branchen im globalen Wettbewerb.
Bereits seit 2004 unterstützt das Land Niedersachsen das Thema Brennstoffzellenentwicklung - später erweitert um den Themenkomplex der Batterietechnologie und der Elektromobilität - im Rahmen einer Landesinitiative. „Diese Landesinitiative war und ist ein Erfolgsmodell und hat dazu beigetragen, die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu erhöhen. Dieses wollen wir mit der neuen Landesinitiative weiterführen", erläuterte Dr. Stefan Birkner.


Minister Dr. Stefan Birkner soll stellvertretendes Mitglied im Beirat der Bundesnetzagentur werden

Die Niedersächsische Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am 31. Januar beschlossen, Umweltminister Dr. Stefan Birkner als stellvertretendes Mitglied im Beirat der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen zu benennen.

Ordentliches Mitglied im Beirat der Bundesnetzagentur ist Wirtschaftsminister Jörg Bode. Der Vorschlag des Landeskabinetts wird dem Bundesrat zur Beschlussfassung zugeleitet. Die endgültige Berufung erfolgt dann durch die Bundesregierung.


Kabinett beschließt Verwaltungsabkommen zum besseren Meeresschutz

Die Niedersächsische Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am 31. Januar einem Verwaltungsabkommen zwischen Bund und Ländern zugestimmt, das die Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) der Europäischen Union vereinfacht. Niedersachsen entwickelt gemeinsam mit dem Bund eine Meeresstrategie zur Verbesserung des Meeresschutzes der Nordsee.

Am 15. Juli 2008 ist die Europäische Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL 2008/56/EG) in Kraft getreten. Die Mitgliedstaaten werden darin aufgefordert, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um spätestens bis zum Jahr 2020 einen guten Zustand der Meeresumwelt zu erreichen oder zu erhalten. Ziel ist es, das Ökosystem Meer dauerhaft zu erhalten und dessen Schutz zu gewährleisten.

Niedersachsen Spitzenreiter beim Windenergieausbau - Dr. Birkner: Dank an die Kommunen für vernünftige Bereitstellung von geeigneten Flächen

Die am 26. Januar veröffentlichten Zahlen zum Ausbau der Windenergie in Deutschland zeigen, dass die Spitzenposition Niedersachsens weiter ausgebaut wurde. Rund 21 % (431 MW) der neu installierten Anlagenleistung wurde 2011 in Niedersachen errichtet. Damit hat erstmals ein Bundesland die Grenze von 7.000 MW Windkraftleistung überschritten. In Niedersachsen kann mit der Windenergie rechnerisch bereits heute rund ein Viertel des Stromverbrauches gedeckt werden.

„Ohne den Verzicht der Landesregierung auf zentralistische Vorgaben zur Flächenausweisung durch das Land, wäre dieser Erfolg nicht zu erreichen gewesen", macht der neue Umweltminister Birkner deutlich. Das Land habe vielmehr auf die örtliche Gestaltungskraft und Klugheit der kommunalen Planungen vertraut und den Landkreisen und Gemeinden die Planungshoheit übertragen. Kommunen könnten besser auf sensible örtliche Belange eingehen und die notwendige Akzeptanz für die Errichtung von Windkraftanlagen erreichen.

Während in anderen Bundesländern häufig Vorranggebiete für den Windenergieausbau auf Landesebene festgesetzt werden, hat sich Niedersachsen erfolgreich für die Stärkung der Eigenverantwortung vor Ort entschieden.

„Ich möchte den Landkreisen und Gemeinden daher meinen Dank für ihr engagiertes Handeln zum Wohle des Landes und ihren Beitrag zum Gelingen der Energiewende aussprechen", so Birkner abschließend.

Das Deutsche Windenergie-Institut (DEWI GmbH) hat die Zahlen zu neu installierten Windenergieanlagen in Deutschland nach Angaben der Hersteller ermittelt und heute veröffentlicht.


Niedersachsen startet Informationskampagne zur Vorsorge gegen Elementarschäden durch Naturereignisse infolge des Klimawandels

Die Niedersächsische Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung vom 24. Januar die vom Ministerium für Umwelt und Klimaschutz zusammen mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geplante „Informationskampagne für eine eigenverantwortliche Vorsorge der Bürger gegen Elementarschäden durch Naturereignisse" zustimmend zur Kenntnis genommen.

Nach Auskunft des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) können sich heute bereits mehr als 98 Prozent der Bürger in Deutschland mit Standardprodukten gegen Elementarschäden versichern. Allerdings nutzen derzeit weniger als 10 Prozent der Niedersachen diese zusätzliche Versicherungsmöglichkeit. Die Regierungskommission Klimaschutz hatte daher im Sommer 2010 dem Umweltministerium empfohlen, Niedersachsens Bürger über die Möglichkeit der Versicherung gegen Schäden durch Naturereignisse in Niedersachsen aufzuklären. Die jetzt beschlossene Informationskampagne soll Teil der Maßnahmen der „Niedersächsischen Klimafolgenanpassungsstrategie" sein, für die die Regierungskommission Klimaschutz der Landesregierung im Juli 2012 konkrete Empfehlungen überreichen wird.

„Die Kampagne soll das Bewusstsein der Menschen für die möglichen Folgen von klimawandelbedingten Naturereignissen und die daraus resultierenden Schäden sensibilisieren. Gleichzeitig wird gezielt darüber informiert, wie Elementarschäden versichert werden können", sagte Umweltminister Dr. Stefan Birkner. „Dies soll in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden und insbesondere zusammen mit der Versicherungswirtschaft geschehen."


Sander: „Abkommen bietet ein Stück Sicherheit bei Hochwasser in der Aller"

Umweltminister Hans-Heinrich Sander hat am 13. Januar gemeinsam mit dem Bund und der Stadt Wolfsburg eine Verwaltungsvereinbarung über die Neuordnung der Hochwasserauf- und -ableitungen im Bereich der Osthaltung des Mittellandkanals unterzeichnet. „Ich freue mich, dass ich das jahrelang verhandelte Abkommen jetzt noch als Umweltminister unterzeichnen kann", sagte der Minister anschließend. Das Abkommen regelt die Verantwortlichkeit für den Bau, den Betrieb und die Kostenübernahme für jedes einzelne Bauwerk, das die Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD) im Zuge des Ausbaus des Mittellandkanals im Interesse des Landes geplant und gebaut hat.

Weiter regelt das Abkommen die Grundlagen der Hochwasserableitung zwischen Aller und Mittellandkanal in Niedersachsen. „Damit ist ein Stück Sicherheit im Hochwasserfall gewährleistet, da die Verantwortlichkeiten klar definiert sind", erklärte Minister Sander, der für das Land das Verwaltungsabkommen unterzeichnet hat. Für den Bund hat am Freitag in Wolfsburg Ingelore Hering, die Präsidentin der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mitte in Hannover, die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet, Stadtrat Werner Borcherding unterzeichnete für die Stadt Wolfsburg.

Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs erklärte: „Ein Gewinn für die ganze Region! Nicht nur für die Stadt Wolfsburg, sondern auch für die Landkreise Helmstedt und Gifhorn wird sich mit dieser Vereinbarung der Hochwasserschutz um ein Wesentliches verbessern. Zudem können wir jetzt im Bedarfsfall auch Wasser auf den Mittellandkanal aufleiten, sodass bei Hochwasser zur Vogelbrutzeit kein Verlust der äußerst seltenen Brutvogelarten im Naturschutzgebiet Drömling zu beklagen ist."

Der Umweltminister hatte bereits im November 2011 eine Vereinbarung mit dem Aller-Ohre-Verband und der Stadt Wolfsburg unterzeichnet. Damit wurden dem Verband der Betrieb und die Unterhaltung der neuen Anlagen im Auftrag und auf Kosten des Landes übertragen.


Sander: „Neuer Kennzahlenvergleich erhöht Transparenz in der niedersächsischen Wasserversorgung"

Bei der Auftaktveranstaltung zu einem neuen Kennzahlenvergleich der Wasserversorger in Niedersachsen hat Umweltminister Hans-Heinrich Sander am 9. Januar für breite Transparenz geworben. „Für uns in Niedersachsen ist es selbstverständlich, dass wir überall und jederzeit ausreichend Trinkwasser in exzellenter Qualität zu vernünftigen Preisen zur Verfügung haben. Und selbstverständlich wollen wir, dass das auch so bleibt", sagte der Minister in Hannover. „Wir wollen unseren erreichten hohen Standard halten. Das schließt aber nicht aus, dass wir immer noch ein bisschen besser werden wollen. Dies wiederum setzt voraus, zunächst den eigenen Standpunkt zu kennen."

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, der Wasserverbandstag Niedersachsen, der Verband Kommunaler Unternehmen sowie der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund und der Niedersächsische Städtetag unterstützen das Projekt „Kennzahlenvergleich 2012" ebenso wie den ersten landesweiten Kennzahlenvergleich, der im Mai 2010 abgeschlossen worden war. In ihren Grußworten stellten die Verbandsvertreter klar, dass das neue Projekt zu mehr Transparenz in der Wasserversorgung von der Versorgungsseite auch weiterhin auf breiter Basis mitgetragen wird.

Die Projektbegleitung und -durchführung übernimmt, wie bereits 2010, mit Confideon eine Unternehmensberatung, die seit vielen Jahren niedersächsische Unternehmen im Benchmarking betreut. Der Vertreter des Beratungsbüros, Markus Pielorz, stellte in seinem Vortrag am Montag insbesondere die Veränderungen und Verbesserungen in der zweiten Projektrunde vor, die auf Erfahrungen von Teilnehmern der ersten Runde zurückgehen. Schwerpunkte beim „Kennzahlenvergleich 2012" sollen Betrachtungen zur Nachhaltigkeit und zur Ressourcenschonung sein. Dadurch sind die aus Sicht der Wasserwirtschaft wesentlichen Aspekte der Daseinsvorsorge in den Vordergrund gerückt. Teilnehmende Unternehmen erhalten ein Zertifikat. Nähere Informationen gibt es im Internet: www.kennzahlen-h2o.de

„Mit der Projektfortführung", so Hans-Heinrich Sander, „wird die von den Bürgerinnen und Bürgern geforderte Transparenz in der niedersächsischen Wasserversorgung deutlich erhöht. Der Kennzahlenvergleich 2012 leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der niedersächsischen Wasserversorgung und deren Unternehmen."


Auftakt zum kommunalen Klimaschutzwettbewerb Klima Kommunal 2012

Das Projekt „Klimawandel und Kommunen" und das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz möchten mit dem landesweiten Wettbewerb den Klimaschutz auf kommunaler Ebene unterstützen und fördern. Ziel ist es zum einen, die Vielfalt und die Kreativität der bestehenden Aktivitäten darzustellen, zu honorieren und die Besten zu prämieren. Zum anderen möchte der Wettbewerb mit seinen beispielgebenden, nachahmenswerten Projekten zeigen, dass Klimaschutz trotz angespannter Finanzlagen möglich und in vieler Hinsicht ein Gewinn für die Kommunen ist und so zur Initiierung neuer Maßnahmen beitragen.

Umweltminister Dr. Stefan Birkner und der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände Dr. Hubert Meyer werden den Wettbewerb 2012 eröffnen. mehr...


Wiesenvogelschutz in Niedersachsen

Niedersachsen ist Wiesenvogelland: Uferschnepfe, Kiebitz, Brachvogel, Rotschenkel, Bekassine und Wachtelkönig sind bei uns zu Hause. Hierzulande leben sogar bis zu 70 Prozent des Gesamtbestandes der einzelnen Wiesenvogelarten in Deutschland.

Da allerdings der Bestand vieler Arten drastisch zurückgegangen ist, lautet das Ziel eines umfangreichen Wiesenvogelschutzprojektes, dass die Kernflächen in zwölf Vogelschutzgebieten Niedersachsens in den kommenden neun Jahren speziell für die heimischen Wiesenvögel entwickelt und gesichert werden sollen.

Bei diesem bedeutenden Naturschutzprojekt geht es insbesondere um eine Kooperation zwischen Landwirtschaft und Naturschutz. Auf öffentlichen Naturschutzfl ächen soll der Lebensraum für Wiesenvögel verbessert werden, gleichzeitig sollen sie in landwirtschaftlicher Grünlandnutzung verbleiben. Das kann nur dann langfristig erfolgreich und nachhaltig geschehen, wenn die nötige Balance zwischen den Erfordernissen der Landwirtschaft und dem Artenschutz hergestellt wird.

Mit 22,3 Millionen Euro hat die Europäische Kommission dieses Schutzprojekt für die Wiesenvögel in Niedersachsen genehmigt. Die Kommission wird 60 Prozent der Kosten übernehmen, die weiteren 40 Prozent werden hauptsächlich durch das Niedersächsische Umweltministerium getragen, der Landkreis Leer und die Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland beteiligen sich ebenfalls. Für Niedersachsen ist dies der bisher größte Zuschuss aus dem LIFE+-Natur-Programm - EU-weit ist es das zweitgrößte Projekt aller im Jahr 2011 genehmigten Anträge.

Mit dieser Veranstaltung wollen wir Ihnen zusammen mit unseren Projektpartnern, Natuurmonumenten (NL) und Baltic Environmental Forum (D), das Projekt vorstellen. ...mehr


Gedenken an die Sturmflut 1962

Am 16./17.02.1962 wurden an der deutschen Nordseeküste und in den Flussläufen von Elbe und Weser sowie ihren damals noch ungesicherten Nebenflüssen hohe, vorher nicht beobachtete Wasserstände erreicht. Außergewöhnlich schwer betroffen war die Hansestadt Hamburg. Aber auch auf niedersächsischem Gebiet kam es zu teilweise schweren Schäden. Mehr als 340 Tote, davon 19 in Niedersachsen, waren zu beklagen. Die Sturmflut führte zu einer Neustrukturierung des Küstenschutzes.

Aus diesem Anlass findet am 17.02.2012 eine Gedenkveranstaltung in Wilhelmshaven statt, auf der die Erfolge im Küstenschutz und die zukünftig anstehenden Aufgaben dargestellt werden. (Die Gedenkveranstaltung beginnt um 14:00 Uhr im Gorch-Fock-Haus, Viktoriastraße 15, 26382 Wilhelmshaven.)


>>Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN)

Mitmachen bei der Online-Bürgerbefragung

Eine Online-Bürgerbefragung zum Thema Klimawandel und Hochwasserrisiko in Niedersachsen ist gestartet: Die Umfrage läuft bis zum 11. März 2012 und ist zu finden auf der Startseite des NLWKN (www.nlwkn.niedersachsen.de). Die steigenden Hochwasserrisiken sind derzeit in aller Munde und immer häufiger fordern Bürgerinnen und Bürger eine bessere Beteiligung. Deshalb hat der NLWKN in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover die Online-Bürgerbefragung vorbereitet. Das Motto: „Bürger mit ins Boot holen - aber wie?". Die Teilnahme an der Umfrage helfe den Behörden, das Informations- und Beteiligungsangebot zum Thema Klimawandel und Hochwasserrisiko in Niedersachsen zu optimieren. Die Beantwortung der Fragen dauert nur 10 bis 15 Minuten.

Dünenabbrüche und zerstörte Sandfangzäune

17 Sturmfluten seit dem 1. November 2011 - so die bisherige Bilanz des Sturmflutwarndienstes. Die Sturmflut im Zusammenhang mit dem Sturmtief „Andrea" hat zu leichten Dünenabbrüchen auf den Ostfriesischen Inseln geführt. Betroffen sind insbesondere Juist im Westteil zwischen Bill und Hammersee und Spiekeroog mit den Süderdünen (Zeltplatz). Auch die Harlehörn-Düne auf Wangerooge hat gelitten. Die durch Sandfangmaßnahmen an den Dünen angesammelten Sandpolster haben jedoch stärkere Abbrüche an den Dünen selbst verhindert. Auf allen Inseln haben die Fluten auch mehrere Sandfangzäune zerstört.

Schützenhofwehr in Quakenbrück wird zur Baustelle

Das Schützenhofwehr in Quakenbrück wird bis Ende Mai 2012 zur Baustelle: Die Uferböschung der Überfallhase muss dringend neu befestigt und gesichert werden. Bei den Hochwasser-Ereignissen in den vergangenen Jahren wurden die Ufer des Wehrkolkes und die angrenzenden Bäume immer mehr unterspült und mehrere Bäume sind dadurch umgestürzt. Nach umfangreicher gutachterlicher Untersuchung und Planung wird der NLWKN Cloppenburg als Betreiber und Eigentümer der Wehranlage und der Überfallhase nun nach Abstimmung mit den wasserrechtlichen Genehmigungsbehörden, den Naturschutzbehörden, der Stadt Quakenbrück, den Versorgungsträgern und den angrenzenden Grundstückseigentümern die Wehranlage und angrenzende Ufer der Überfallhase befestigen und sichern. Die geplanten Umbaumaßnahmen zur Sohlengleite werden berücksichtigt und unabhängig von den jetzigen Bauarbeiten weiter geplant. Die Baumaßnahmen sollen spätestens bis Ende Mai 2012 abgeschlossen sein, so dass die dann zunehmenden Wander- und Wassersportaktivitäten an und auf der Hase nicht gestört werden.

18. Luxusliner passiert Emssperrwerk

Zum 18. Mal passierte am 20. Januar 2012 ein Luxusliner das Ems-Sperrwerk bei Gandersum: Das 340 Meter lange und 37 Meter breite Kreuzfahrtschiff Disney Fantasy erreichte gegen 20 Uhr nach achtstündiger Fahrt das Sperrwerk des NLWKN und glitt wenig später durch die 60 Meter breite Hauptschifffahrtsöffnung, um dann nach Eemshaven weiterzufahren. Trotz Regen- und Hagelschauer verfolgten wieder zahlreiche Zuschauer das Spektakel. Die Überführung war kurzfristig um einen Tag vorverlegt worden, weil Witterungs- und Tideverhältnisse letztlich wesentlich besser waren als am zunächst geplanten Samstag. Um die Ems-Passage überhaupt zu ermöglichen, hatte das Team am Sperrwerk 24 Stunden zuvor das Emssperrwerk geschlossen und damit die Ems zwischen Papenburg und Gandersum - das sind rund 30 Kilometer - aufgestaut; so wurde der für die Überführung notwendige Wasserstand hergestellt. Seit der Inbetriebnahme des Sperrwerks im Jahr 2002 wurden 23 Schiffe überführt: 18 Kreuzfahrtschiffe, eine Autofähre und vier Containerschiffe.

Neuer Naturwald mit Eichen geplant

Eichen-Mischwälder werden immer seltener, deshalb wird jetzt südlich des Hengstberges bei Melbeck im Landkreis Lüneburg ein neuer Mischwald entstehen. Der NLWKN lässt derzeit eine landeseigene knapp 3,5 Hektar große Naturschutzfläche für eine spätere Pflanzung von jungen Eichen herrichten. Das Gelände am Rande des Naturschutz- und Natura 2000-Gebietes „Barnstedt-Melbecker Bach" liegt teilweise in der feuchten Niederung des Barnstedt-Melbecker Baches; dort finden sich Röhrichte und Erlen-Bruchwald. Zusammen mit einem alten Eichen-Mischwald auf dem angrenzenden Geesthang soll sich dieser Bereich in Zukunft ohne weiteres Eingreifen des Menschen entwickeln. Mit dieser Naturschutzmaßnahme wird nicht nur die biologische Vielfalt erhalten und gefördert, sondern auch ein Beitrag für den Grundwasserschutz geleistet: Unter Laubwäldern ist im Vergleich zu anderen Nutzungen die Grundwasserneubildung recht hoch.

Wohlenbüttler Wassermühle: Aufstiegshilfe für Fisch & Co

Wo bisher die Reise am Mühlenwehr endete, haben Fische bald freie Bahn: Im Bereich der Wassermühle Wohlenbüttel wird derzeit die Luhe renaturiert. Bislang staute das Wehr den Fluss oberhalb der Mühle auf, so dass der Weg für die flussaufwärts schwimmenden Wanderfische dort zu Ende war. Die Laichgebiete der Tiere im Oberlauf waren somit unerreichbar. Aber nicht nur der Lebensraum der Fische war betroffen, auch die Ausbreitung der in und auf der Gewässersohle lebenden wirbellosen Tierarten war durch die Wehranlage stark beeinträchtigt. Dies ändert sich jetzt: Seit Mitte November arbeitet der Landkreis Lüneburg gemeinsam mit dem Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband Luhe und dem NLWKN daran, die gewässertypischen Fließzustände wieder herzustellen. Das Stauwehr wurde zwischenzeitlich bereits beseitigt. Ziel ist es, gute Lebensbedingungen für strömungsliebende Fische, wie beispielsweise Äsche und Bachforelle zu schaffen.Auch alle anderen in der Luhe vorkommenden Tierarten, wie Köcherfliegen und Libellen, deren Larven in der kiesigen Gewässersohle leben profitieren von der vollständigen Beseitigung des Wehres, da die biologische Vernetzung wiederhergestellt Wird. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Wanderfische gelegt, da die Luhe im Elbe-Einzugsgebiet zum Beispiel für Flussneunaugen, Lachse oder Meerforellen als Fluss mit weit überregionaler Bedeutung gilt. Der Wasserspiegelunterschied von bisher rund 60 Zentimetern wird mittels einer Sohlgleite vollständig abgebaut und damit eine hindernisfreier Aufstieg für Fisch und Co. ermöglicht.

>>Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Optimistischer Blick nach vorn

Zu einem Kooperationsgespräch trafen sich am 17. Januar Cuxhavens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch und Peter Südbeck, Leiter des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer. Erfreulicher Anlass war die jüngst erfolgte Unterzeichnung des Zuwendungsvertrages, mit dem das Land Niedersachsen der Stadt Cuxhaven als Träger des Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrums über fünf Jahre einen jährlichen Zuschuss von 145.000 Euro zusichert.
„Hierdurch können wir auch in Zukunft verstärkt und weiter verbessert über das Wattenmeer als Weltnaturerbegebiet und Nationalpark informieren und viele Menschen begeistern. Cuxhaven wird dadurch im großen Welterbegebiet eine zentrale Stellung einnehmen", freute sich der Oberbürgermeister.

Mit Ablauf des vergangenen Jahres wurden mit den Trägern aller 14 Informationseinrichtungen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer neue Verträge geschlossen, in denen die Qualität und Intensität der Zusammenarbeit weiter verbessert und für die nächsten Jahre abgesichert wird. „Dass dies trotz knapper Ressourcen im Landeshaushalt gelingen konnte, ist ein Beweis für die hohe Qualität der bisherigen Arbeit in den Häusern, über den ich sehr froh bin. Gerade in Cuxhaven konnte der Förderumfang um über 60 % ausgeweitet werden, hier wird ein Meilenstein für zeitgemäße Bildungs- und Informationsarbeit am Wattenmeer gesetzt", erläuterte Peter Südbeck.

Die beiden Zentren in Wilhelmshaven und Cuxhaven nehmen jetzt die umfangreiche Zusatzaufgabe als Weltnaturerbe-Besucherzentrum wahr und werden hierfür entsprechend finanziell ausgestattet. Auf dieser soliden Grundlage wurden Ideen für die weitere Entwicklung des Besucherzentrums ausgetauscht. Mehr...


>>Nationalpark Harz

Nationalpark-Fotografien und mehr in der Harzsparkasse Wernigerode

Mit dem Wunsch, Menschen stärker auf die Schönheit der Natur aufmerksam zu machen, stellt ab dem 20.2.2012 Andreas Keller eine Auswahl seiner Aufnahmen unter dem Titel „Naturschätze" in Wernigerode aus. Der gebürtige Elbingeröder, der in seiner Freizeit Bären, Wölfe, Vögel, Pflanzen und Landschaften fotografisch festhält, eröffnet am 20.2.2012 um 18 Uhr in der Harzsparkasse Wernigerode, 1. Obergeschoss, Gustav Petri-Straße 8, 38855 Wernigerode, persönlich die Ausstellung. Gäste sind herzlich willkommen!

Der gelernte Koch, der in Hildesheim im Restaurant Lindenhof für das leibliche Wohl der Gäste sorgt, ist ein aufmerksamer Naturbeobachter und Fotograf. Immer wieder staunen die Besucher über die ungewöhnliche Weise, in der die Bilder entstanden sind - in absoluter Einsamkeit, im Tarnzelt Auge in Auge mit einer Wölfin oder im Morgengrauen stundenlang auf dem Bauch liegend. Auch die Nahaufnahmen von verschiedenen Orchideen und anderen seltenen Blumen und Pflanzen fesseln die Betrachter der Bilder von Andreas Keller. Sie sind dort bis zum 19.3.2012 zu sehen.

Zahlreiche Bilder des Fotografen und weitere Termine finden sich auch auf seiner Internetseite http://www.andys-naturschaetze.de


HarzNATUR 2012 - Nationalpark Harz schreibt auch 2012 wieder Fotowettbewerb aus

Nach dem großen Erfolg des erstmals 2011 durchgeführten Fotowettbewerbs HarzNATUR wird der Nationalpark Harz auch 2012 die Schönheiten des Nationalparks und seiner Naturphänomene in einer Ausstellung präsentieren. Schirmherr ist erneut der bekannte Tier- und Naturfilmer Andreas Kieling, Förderer die Jungfer Druckerei und Verlag in Herzberg am Harz.

Gemeinsam mit engagierten Fotografen wollen wir die schönsten und spektakulärsten Bilder des Harzer Nationalparks präsentieren.

Wir laden alle interessierten Fotografen ein, auf Entdeckungsreise zu gehen und uns die schönsten Bilder aus dem Nationalpark zu schicken. Richten Sie das Objektiv auf die atemberaubenden Landschaften des Harzes. Setzen Sie kleine verborgene Details ins richtige Licht oder gehen Sie auf Fotojagd nach den kleinen und großen Tierarten des Mittelgebirges. Ihre Bilder können gewinnen, den nächsten Nationalpark-Kalender gestalten und die Harzer Luchse unterstützen.

Die vollständigen Teilnahmebedingungen stehen im Internet unter www.nationalpark-harz.de. Einsendeschluss ist der 15.3.2012.


Neue Forschungen zur Waldgrenze am Brocken

Fast jeder kennt sie - die kahle Brockenkuppe. Schon in einem der frühesten schriftlichen Berichte einer Brockenbesteigung über den Besuch des Fürsten Friedrich von Anhalt-Bernburg 1649 wird der Brockengipfel als unbewaldet geschildert.

Ist die Waldgrenze am Brocken natürlichen Ursprungs - oder wurde sie durch menschliches Einwirken verursacht?

In den vergangenen Jahren wurden Untersuchungen zu den Klimabedingungen am Brocken und der Reaktion der Fichten auf klimatische Unterschiede in Wäldern entlang eines Meereshöhengradienten zwischen Ilsenburg in 390 m Meereshöhe und der Waldgrenze am Brockengipfel in 1100 m Höhe durchgeführt. Die Messungen zeigen, dass die Veränderungen des Baumwuchses der Fichten, z.B. die augenfällige Abnahme der Baumhöhe, maßgeblich von der deutlichen Abnahme der Luft- und Bodentemperaturen mit zunehmender Meereshöhe beeinflusst werden. Bestimmt man in Anlehnung an die Untersuchungen von Prof. Körner die Durchschnittstemperatur in 10 cm Bodentiefe für die Vegetationszeit an der Waldgrenze am Brocken, erhält man einen Mittelwert von 6,7 °C - genau den Wert, der auch im globalen Vergleich gefunden wurde.

Somit steht nun fest, dass die Waldgrenze am Brocken klimatisch bedingt ist. Sie stellt damit die nördlichste natürliche alpine Waldgrenze in Zentraleuropa dar und ist dementsprechend wertvoll für den regionalen und internationalen Naturschutz. Dem Nationalpark Harz erwächst daraus die Aufgabe, diesen besonderen Waldstandort trotz touristischer Aktivitäten auf der Brockenkuppe konsequent zu schützen und den Fortbestand zu gewährleisten.

Dieser jüngste wissenschaftliche Befund zeigt neben vielen anderen Besonderheiten die Einzigartigkeit des Brockens, die uns allen die Verpflichtung auferlegt, mit der Natur auf dem Brocken sorgsam umzugehen.


>>Biosphärenreservat Elbtalaue

Attraktive Projekte für den "Blue Skies Award 2012" gesucht

EUROPARC Deutschland e. V. und die deutschen UNESCO-Biosphärenreservate rufen zum Klimaschutzwettbewerb für Schulen und Jugendgruppen auf. Die Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue beteiligt sich daran. Der „Blue Skies Award 2012" wendet sich an Jugendliche, die sich aktiv mit Fragen und Lösungen zum Klimaschutz befassen und in oder in der Nähe eines deutschen Biosphärenreservates leben. Gesucht werden konkrete Projekte mit guten Ideen, die z. Bsp. Themen wie Energiesparen, Mobilität, Konsumverhalten oder Schutz von Tier- und Pflanzenarten aufgreifen. Weitere Informationen zum Wettbewerb.


>>Neues aus der NNA

NNA koordiniert ZNL-Ausbildung im Regionalpark Rosengarten

Seit dem 13. Januar bietet die NNA in Kooperation mit dem vor den Toren Hamburgs gelegenen Regionalpark Rosengarten einen neuen Fortbildungslehrgang zum/r Zertifizierten Natur- und LandschaftsführerIn (ZNL) an. Die beruflichen Hintergründe der 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Niedersachsen und Hamburg sind höchst unterschiedlich: vom Landschaftsgärtner über Speditionskaufmann bis hin zum Krankenpfleger. Sie alle eint der Wunsch, die Besucherinnen und Besucher des Regionalparks für seine Kulturgeschichte, die Vielfalt an Lebensräumen und Arten sowie seine Eigenart und Schönheit zu begeistern.

In dem 70-stündigen Kurs eignen sich die Teilnehmenden ein Basiswissen über die Entstehung und Entwicklung von Natur und Landschaft im Regionalpark Rosengarten an. Im Laufe von zwei Wochenenden und einer Kurswoche werden naturkundliche Grundlagen ebenso behandelt wie der Einfluss des Menschen auf die Landschaft in Vergangenheit und Gegenwart. Besondere Schwerpunkte bilden zudem das Erlernen von Kommunikationstechniken und Interpretationsansätzen, das Eigenmarketing sowie die zielgruppengerechte Vermittlung von Naturerlebnissen. Der Kurs schließt mit einer praktischen Prüfung am 08./09. Mai ab.


Veranstaltungen der NNA: *

Titel

Tagungsort

Datum

Teilnahme-gebühr

Kooperation mit dem/ der:

Aufbau-Seminar „Qualitätskutscher Lüneburger Heide"

Camp Reinsehlen

05.02.12

auf Anfrage

Naturpark Lüneburger Heide und der Lüneburger Heide GmbH

Weltnaturerbe Wattenmeer: Ein Selbstgänger für die Presse?

Wilhelmshaven

23.02.12

Gebührenfrei ***

Nationalparkverwaltung Nds. Wattenmeer

Internationaler Artenschutz: Umgang und Handel mit geschützten Reptilienarten

Camp Reinsehlen

29.02.12

75 €**


Schutzgebietsausweisungen in Natura 2000-Gebieten

Camp Reinsehlen

01.03.12

75 €**

Niedersächsischen. Landkreistag

Kompetente kollegiale Beratung - Vorbereitung auf die ZNL-Hospitation

Camp Reinsehlen

03.03.12

25 €


Umwelt- und Naturschutzkommunikation und soziale Netzwerke: Mitmischen im Netz?

Camp Reinsehlen

08.03.12

75 €


Einführung in das Naturschutzrecht

Hannover

15.-16.03.12

270 €

Nds. Studieninstitut für kommunale Verwaltung e. V. (NSI)

* Bereits ausgebuchte Veranstaltungen sind in der Übersicht nicht mehr aufgeführt.
** inklusive Mittagessen + Tagungsgetränke; bei zweitägigen Tagungen inklusive Abendessen
*** Spezielle Veranstaltung zur Qualifizierung der MultiplikatorInnen des Weltnaturerbes Wattenmeer

Impressum

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Artikel-Informationen

06.02.2012

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