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Landwirtschaftliche Klärschlammverwertung in Niedersachen

In Niedersachsen liegt der Anteil der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung seit jeher weit über dem Bundesdurchschnitt. Besonders die regionalen Rahmenbedingungen wie ein hoher Anteil an landwirtschaftlich nutzbarer Fläche, Klärschlämme mit guter Qualität und eine abgestimmte Dienstleistungsinfrastruktur (Labore, Logistik, Beratung) sind dafür entscheidend.

Aktuell unterliegen etwa 40 Prozent der landwirtschaftlich verwerteten Klärschlämme einer zusätzlichen, über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehenden Qualitätssicherung.

Der Anteil der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung liegt in Niedersachen für das Jahr 2010 bei rund 67 Prozent des Gesamtaufkommens von Klärschlamm aus kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen. Im Bundesdurchschnitt ist seit Mitte der 90er Jahre eine rückläufige Tendenz erkennbar; der Anteil liegt aktuell bei nur etwa 30 Prozent.

Im Vergleich zu den vergangenen Jahren gibt es keine nennenswerten Veränderungen bei den Schadstoff- und Nährstoffgehalten niedersächsischer Klärschlämme. Die Qualität ist stabil und die mittleren Schwermetallgehalte schöpfen die Grenzwerte der derzeit gültigen Klärschlammverordnung (AbfKlärV) nur zu maximal 30 Prozent aus. Die aktuellen Werte sind dem nebenstehenden Bericht zu entnehmen.

Bei der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung stehen der vorsorgende Bodenschutz, sowie die Nutzung als Düngemittel (Phosphat) im Rahmen der Kreislaufwirtschaft im Vordergrund.

Daten und Fakten aus dem Umweltbericht

Artikel-Informationen

02.05.2011

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