Auf der Grundlage von Messdaten des Lufthygienischen Überwachungssystems Niedersachsen (LÜN) wird jährlich eine flächendeckende Beurteilung der Luftqualität in Niedersachsen erstellt. Es ergibt sich z.Z. folgendes Bild:
- Der Jahresgrenzwert für Stickstoffdioxid wird in den bisher untersuchten Bereichen punktuell auch 2010 noch überschritten, so dass die betroffenen Kommunen einen Antrag auf Fristverlängerung bei der EU gestellt haben. Sie mussten nachvollziehbar aufzeigen, wie sie bis Ende 2014 die Probleme angehen und lösen wollen.
- Die entsprechenden Grenzwerte für Partikel werden in Niedersachsen eingehalten, die letzte Grenzwertüberschreitung wurde 2006 ermittelt.
Mit Hilfe von Analysen sind in Gebieten mit Grenzwertüberschreitung(en) die Ursachen der Überschreitung zu ermitteln und den Verursachern zuzuordnen, d.h. die Erkenntnisse aus der Überwachung der Luftqualität in Niedersachsen lösen konkreten Untersuchungsbedarf auf der Emittentenseite aus:
- Als Quellen für Partikel kommen Industriefeuerungen, Kraftwerke, Umschlagsvorgänge, Verkehr und Kleinfeuerungen (insbesondere Feststoff-Feuerungen) in Betracht. Ebenfalls zu berücksichtigen sind mögliche Ferneinträge und der Einfluss der Landwirtschaft (insbesondere Intensivtierhaltung sowie Verwehungen von Ackerflächen).
- Die Stickstoffdioxidbelastung ist fast ausschließlich verkehrsbedingt und konzentriert sich auf innerstädtische Hauptverkehrsstraßen mit hoher durchlüftungshemmender Randbebauung.
Die Durchführung einer rechnergestützten Abschätzung der Luftqualität (Modellrechnung) für das Gebiet einer Kommune ergänzt die messtechnische Bewertung. Im Hinblick auf die Ermittlung möglicher Grenzwertüberschreitungen wird eine Modellierung zur Verteilung der Luftschadstoffbelastung auf der Basis der Emissionsfaktoren für den Straßenverkehr durchgeführt. In einer ersten Stufe wird unter Berücksichtigung der Bebauungsstruktur das gesamte relevante Straßennetz beurteilt. In die Berechnung der Immissionssituation fließt außer den verkehrlichen Emissionen auch die großräumige Hintergrundbelastung sowie der städtische Anteil ein. In einer zweiten Stufe, dem Detailgebietsszenario, erfolgt eine genauere, detaillierte Betrachtung der Immissionssituation in ausgewählten Bereichen. Dazu wird eine kleinräumige Modellierung und Berechnung der Gebäudeeinflüsse mit einem dreidimensionalen Strömungs- und Ausbreitungsmodell durchgeführt.
Aus den so gewonnenen Erkenntnissen werden Maßnahmen abgeleitet und in Luftreinhalteplänen umgesetzt. Die von den einzelnen Emittentengruppen zu leistenden Emissionsminderungsbeiträge richten sich nach ihrem Emissionsanteil. Maßnahmen, die in das Verkehrsgeschehen eingreifen, beeinflussen in erster Linie die Stickoxidbelastung in den Städten. Zu beachten ist auch die Auswirkung verkehrlicher Maßnahmen auf den Verkehrslärm.
Weitere Informationen finden Sie in den nebenstehenden Downloads.Auf der Grundlage von Messdaten des Lufthygienischen Überwachungssystems Niedersachsen (LÜN) wird jährlich eine flächendeckende Beurteilung der Luftqualität in Niedersachsen erstellt. Es ergibt sich z.Z. folgendes Bild:
- Der Jahresgrenzwert für Stickstoffdioxid wird in den bisher untersuchten Bereichen punktuell auch 2010 noch überschritten, so dass die betroffenen Kommunen einen Antrag auf Fristverlängerung bei der EU gestellt haben. Sie mussten nachvollziehbar aufzeigen, wie sie bis Ende 2014 die Probleme angehen und lösen wollen.
- Die entsprechenden Grenzwerte für Partikel werden in Niedersachsen eingehalten, die letzte Grenzwertüberschreitung wurde 2006 ermittelt.
Mit Hilfe von Analysen sindin Gebieten mit Grenzwertüberschreitung(en) die Ursachen der Überschreitung zu ermitteln und den Verursachern zuzuordnen, d.h. die Erkenntnisse aus der Überwachung der Luftqualität in Niedersachsen lösen konkreten Untersuchungsbedarf auf der Emittentenseite aus:
- Als Quellen für Partikel kommen Industriefeuerungen, Kraftwerke, Umschlagsvorgänge, Verkehr und Kleinfeuerungen (insbesondere Feststoff-Feuerungen) in Betracht. Ebenfalls zu berücksichtigen sind mögliche Ferneinträge und der Einfluss der Landwirtschaft (insbesondere Intensivtierhaltung sowie Verwehungen von Ackerflächen).
- Die Stickstoffdioxidbelastung ist fast ausschließlich verkehrsbedingt und konzentriert sich auf innerstädtische Hauptverkehrsstraßen mit hoher durchlüftungshemmender Randbebauung.
Die Durchführung einer rechnergestützten Abschätzung der Luftqualität (Modellrechnung) für das Gebiet einer Kommune ergänzt die messtechnische Bewertung. Im Hinblick auf die Ermittlung möglicher Grenzwertüberschreitungen wird eine Modellierung zur Verteilung der Luftschadstoffbelastung auf der Basis der Emissionsfaktoren für den Straßenverkehr durchgeführt. In einer ersten Stufe wird unter Berücksichtigung der Bebauungsstruktur das gesamte relevante Straßennetz beurteilt. In die Berechnung der Immissionssituation fließt außer den verkehrlichen Emissionen auch die großräumige Hintergrundbelastung sowie der städtische Anteil ein. In einer zweiten Stufe, dem Detailgebietsszenario, erfolgt eine genauere, detaillierte Betrachtung der Immissionssituation in ausgewählten Bereichen. Dazu wird eine kleinräumige Modellierung und Berechnung der Gebäudeeinflüsse mit einem dreidimensionalen Strömungs- und Ausbreitungsmodell durchgeführt.
Aus den so gewonnenen Erkenntnissen werden Maßnahmen abgeleitet und in Luftreinhalteplänen umgesetzt. Die von den einzelnen Emittentengruppen zu leistenden Emissionsminderungsbeiträge richten sich nach ihrem Emissionsanteil. Maßnahmen, die in das Verkehrsgeschehen eingreifen, beeinflussen in erster Linie die Stickoxidbelastung in den Städten. Zu beachten ist auch die Auswirkung verkehrlicher Maßnahmen auf den Verkehrslärm.
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