Die Umweltindikatoren für Niedersachsen veranschaulichen Erfolge und Defizite sowie längerfristige Entwicklungen in komprimierter Form und erleichtern so die Information und Kommunikation über Nachhaltigkeit. Die Gliederung des Indikatorensystems orientiert sich an Schutzgutbetrachtungen, an Problemfeldern und bezieht darüber hinaus relevante Politikfelder mit ein.
Als Schutzgüter werden Boden, Wasser, Luft, biologische Vielfalt und Fischressourcen betrachtet. Medienübergreifende Problembereiche sind Eutrophierung, Versauerung, toxische Kontamination, Erdatmosphäre und Klimaentwicklung. Als Politikbereiche sind Abfall, Energie und Verkehr berücksichtig.
Das niedersächsische Indikatorensystem lehnt sich eng an den gemeinsamen Satz von 24 umweltspezifischen Nachhaltigkeitsindikatoren (Umweltindikatoren) des Bundes und der Länder an, der seit dem Jahr 2000 von der "Länderinitiative Kernindikatoren" (LIKI) entwickelt und von der Umweltministerkonferenz (UMK) im Jahr 2004 beschlossen wurde. Seither werden Weiterentwicklungen, die Anwendung der Indikatoren sowie länderübergreifende Darstellungen der Umweltqualität und zeitliche Trends in regelmäßigen Erfahrungsberichten an die UMK dokumentiert.
Der aktuelle Stand der Indikatoren ist in der Datenbank der Länderinitiative Kernindikatoren zu finden.
Zusätzlich zu diesen UMK-Indikatoren enthält das niedersächsische Indikatorensystem weitere niedersachsenspezifische Indikatoren.
Die Niedersächsischen Internetseiten zu den Indikatoren mit den jeweiligen Erläuterungen und Datenständen werden derzeit überarbeitet.
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