Die deutsche Veranstaltung zum europaweiten Tag der Meere fand am 20. Mai 2010 in Cuxhaven statt. Die Vorträge der Fachveranstaltung können Sie hier einsehen.
Eine nachhaltige Klimaschutzpolitik braucht eine strategische Planung, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Das gilt insbesondere für den Küstenschutz in Niedersachsen. Während des Symposiums wurden aktuelle Studien vorgestellt und das weitere Vorgehen im Küstenschutz diskutiert .
An der Niedersächsischen Küste und für die vorgelagerten Ostfriesischen Inseln bildet der Schutz vor Sturmfluten und Küstenerosion eine unverzichtbare Voraussetzung für die Erhaltung der Lebensgrundlagen der hier lebenden Menschen.
Der Schutz der niedersächsischen Küste und der vorgelagerten Inseln vor Sturmfluten mit Deichen und zugehörigen Bauwerken ist kein Selbstzweck, sondern Basis für das Leben der Menschen und den Erhalt des Natur- und Wirtschaftsraumes in den geschützten Gebieten.
Welterbestätten sind nach der Definition der UNESCO „Zeugnisse vergangener Kulturen und einzigartige Naturlandschaften, deren Untergang ein unersetzlicher Verlust für die gesamte Menschheit wäre. Sie zu schützen ist Aufgabe der Völkergemeinschaft.“
Niedersachsen mit seiner langen Küstenlinie, den ostfriesischen Inseln und dem Wattenmeer ist in besonderem Maße auf die ökologische Überlebens- und Regenerationsfähigkeit der Nordsee angewiesen.