Das Klima verändert sich – darin sind sich die Wissenschaftler einig. Und es besteht weitgehend wissenschaftlicher Konsens darüber, dass dabei der Mensch in zunehmendem Maß beteiligt ist, vor allem durch die Freisetzung der sogenannten Treibhausgase aufgrund der Nutzung fossiler Energieträger.
Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Temperaturerhöhungen, veränderte Niederschlagsintensitäten und –verteilungen sowie ein Anstieg des Meeresspiegels immer wahrscheinlicher werden.
Um den Klimawandel zu begrenzen, müssen in naher Zukunft weltweit entscheidende Weichen zur Reduzierung der Emmissionen von Treibhausgasen gestellt werden. Gleichzeitig sind Maßnahmen notwendig, die sich an den bereits begonnenen Klimawandel anpassen. Eine nachhaltige Klimaschutzpolitik braucht eine strategische Planung, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Das gilt insbesondere für den Küstenschutz in Niedersachsen.
Während des Symposiums "Klimawandel und Küstenschutz" wurden aktuelle Studien vorgestellt und das weitere Vorgehen im Küstenschutz diskutiert .
Programm:
Eröffnung und Einführung
Niedersächsischer Umweltminister Hans-Heinrich Sander
Herausforderungen durch den Klimawandel aus Sicht der Deichverbände
Leenert Cornelius, Präsident des Wasserverbandstages
Zielsetzung und Aufgaben des IPCC
Prof. Dr. Peter Lemke, Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven
Der Klimabericht des IPCC 2007 aus meteorologischer Sicht
Prof. Dr. Martin Claußen, Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg
Regionale Klimaszenarien für Norddeutschland
Dr. Daniela Jacob und Stefan Hagemann, Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg
Klimabedingte Veränderungen des arktischen und antarktischen Eises
Prof. Dr. Peter Lemke Alfred Wegener Institut, Bremerhaven
Klimaänderung und Auswirkungen auf den Meeresspiegel
Dr. Jens Schröter, Alfred Wegener Institut, Bremerhaven
Auswirkung des Klimawandels auf Stürme und Wasserstände in der Nordseeküstenregion
Prof. Dr. Hans von Storch, GKSS Forschungszentrum, Geesthacht