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Die Gebietskooperationen in Niedersachsen

Mitglieder aus verschiedenen Bereichen der Wasserwirtschaft und Wasserrecht erarbeiten gemeinsam die erfolgreiche Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Niedersachsen.

Gemäß Kabinettsbeschluss vom Dezember 2004 hat die Niedersächsische Landesregierung der Einrichtung von Gebietskooperationsgebieten in den Bearbeitungsgebieten Elbe, Ems, Rhein und Weser zugestimmt.

In den Gebietskooperationen sind Mitglieder aus Landkreisen, Gemeinden, Unterhaltungsverbänden, Land- und Forstwirtschaft, Wasserversorgern, Industrievertretern, Umweltverbänden und NLWKN zu finden.

Das Ziel der Gebietskooperationen ist es, in gewässerspezifischen und regionalen Einheiten die erfolgreiche Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Niedersachsen zu erreichen.

Wesentliche Aufgaben der Gebietskooperationen bestehen in der aktiven Mitwirkung an der Aufstellung von Maßnahmeprogrammen und im Informationsaustausch. Dabei sollen Planungsinhalte gemeinsam erarbeitet werden. Ferner sollen die Mitglieder Einfluss auf die Gestaltung der Bewirtschaftungspläne ausüben. Die Ergebnisse, Stellungnahmen und Empfehlungen der Gebietskooperationen werden von der verantwortlichen Institution in ihren Entscheidungsfindungen mit berücksichtigt. Die Beteiligung der Öffentlichkeit ist ein wichtiger und wesentlicher Aspekt bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und damit auch eine wichtige Arbeit der Gebietskooperationen.

Weitere Informationen erhalten Sie hierüber beim Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Die Gebietskooperationen werden vom Nds. Umweltministerium in ihrer Arbeit durch regelmäßig stattfindende Informationsveranstaltungen, den sogenannten Gebietsforen, unterstützt. Zur Zeit finden in dem Zeitraum von Januar bis Februar vier Gebietsforen statt. Nähere Informationen über die Tagungsorte und die Themen der Gebietsforen sowie zu einem späteren Zeitpunkt Redenbeiträge erhalten Sie hier.

Sie finden auch weitere Informationen über die bereits stattgefundenen Gebietsforen in den Jahren 2005 und 2007.

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