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Gewässerallianz Niedersachsen Start für landesweites Projekt zur naturnahen Entwicklung der Fließgewässer

Presseinformation Nr. 23/2015

Insgesamt neun Kooperationspartner in verschiedenen Landesteilen konnten vom Niedersächsischen Umweltministerium für ein Partnerschaftsprojekt zur naturnahen Entwicklung von Fließgewässern gewonnen werden. Das Ziel dieser so genannten Gewässerallianz ist es, entsprechend der Vorgaben aus der EG-Wasserrahmenrichtlinie die ökologische Qualität der ausgewählten Gewässer zu verbessern. „Naturnahe Gewässerentwicklung kann nur mit starken Partnern vor Ort gut funktionieren", so Umweltminister Stefan Wenzel, „Wir möchten messbare Erfolge erzielen und werden dafür unsere Kräfte bündeln." Für dauerhafte Erfolge bei der erfolgreichen Wiederbesiedelung mit der typischen Flora und Fauna sei es erforderlich, geeignete Maßnahmen in ausreichender Qualität und Dichte vor allem auch an den richtigen Standorten zu plazieren.

Anhand fachlicher Kriterien bezüglich der Artenvielfalt und der Gewässerstrukturen hat das Umweltministerium die am besten geeigneten Gewässer mit einer Gesamtlänge von rund 3.300 km ausgewählt. Für diese so genannten Schwerpunktgewässer wurden dann die Kooperationspartner gesucht und auch gefunden.

Die Gewässerallianzprojekte werden zu 80 Prozent vom Land finanziert. Eigens hierfür eingestellte Gewässerkoordinatoren sollen dabei geeignete Maßnahmen für „ihre" Schwerpunktgewässer entwickeln, für die nötige Akzeptanz vor Ort werben, sich um Flächenerwerb kümmern, Finanzmittel einwerben und die Maßnahmen im Idealfall von der ersten Idee bis zur Bauabnahme begleiten. Die landesweite Projektsteuerung und fachliche Beratung übernimmt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), das Pilotprojekt umfasst einen Zeitraum von zwei Jahren.

Nähere Informationen mit Text und Karte werden in Kürze auf der Internetseite des NLWKN unter dem Stichwort Gewässerallianz veröffentlicht.

Diese Projektträger werden in Kürze ihre Arbeit aufnehmen oder haben diese bereits aufgenommen:

Aller-Ohre-Verband, Gifhorn

Gewässer- und Landschaftspflegeverband Südheide, Celle

Gewässer- u. Landschaftspflegeverbandes Mittlere u. Obere Ilmenau, Uelzen

Kreisverband der Wasser- und Bodenverbände Harburg, Winsen/Luhe

Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband Große Aue, Mellinghausen

Hunte-Wasseracht, Großenkneten in Kooperation mit Ochtumverband, Harpstedt

Dachverband Hase, Cloppenburg

Unterhaltungsverband Obere Hunte, Bad Essen

Arbeitsgemeinschaft der Unterhaltungsverbände Wümme, Worpswede

Hintergrundinformationen erhalten Sie unter: http://www.umwelt.niedersachsen.de/aktuelles/

Artikel-Informationen

17.02.2015

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