Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Vierzig Jahre nach Gorleben-Entscheidung: Gorleben wird Geschichte

Vor 40 Jahren legte sich Ministerpräsident Ernst Albrecht auf Gorleben als Atommüllager fest.
„Die Aktion des damaligen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht war wohl der teuerste Fingerzeig in der Geschichte der Bundesrepublik", sagte Umweltminister Stefan Wenzel dazu. „Sowohl unter Sicherheitsgesichtspunkten als auch finanziell und politisch wurde seinerzeit eine katastrophale Fehlentscheidung getroffen."
Zur Pressemitteilung vom 15.02.2017

Weiteres zur Endlagersuche: Nach über 30 Jahren ausschließlicher Konzentration auf den Salzstock Gorleben haben sich Bund und Länder in 2013 auf eine neue, bundesweite Suche nach einem Endlager geeinigt. Um die Endlagersuche zu begleiten, wurde eine „Kommission Lagerung hoch radioaktver Abfallstoffe" (kurz Endlagerkommission oder Atommüllkommission), bestehend aus Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Mitgliedern von Landesregierungen sowie Vertreterinnen und Vertretern von Kirchen, Gewerkschaften, Energieversorgungsunternehmen, Umweltverbänden und Wissenschaft eingesetzt.

Der Abschlussbericht der Kommission zur Suche nach einem Standort für eine dauerhafte Lagerung wurde im Juli 2016 vorgelegt. Mehr...

Mehr zum Bergwerk Gorleben:
Im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg ca. 2 km südlich der Elbe liegt auf dem Gebiet der gleichnamigen Gemeinde das Bergwerk Gorleben. Mehr...


Umweltminister Stefan Wenzel und BfS-Chef Wolfram König bei einem Besuch in Gorleben im April 2016
Umweltminister Stefan Wenzel und BfS-Chef Wolfram König bei einem Besuch in Gorleben im April 2016
Artikel-Informationen

15.02.2017

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