Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Emissionsüberwachung Abwasser

Für das Abwasser aus Kernkraftwerken sind Messungen von Tritium, beta- und gammastrahlenden und von alphastrahlenden Radionukliden vorgeschrieben.

Die pro Jahr genehmigten beta- und gammastrahlenden Radionuklide wurden in der Regel zu weniger als 1 Prozent ausgeschöpft (Maximalwert Kernkraftwerk Unterweser mit 2,1 Prozent im Jahr 2000). Da Tritium nicht zurückgehalten werden kann, mussten die genehmigten Jahresfrachten bis zu 51 Prozent ausgeschöpft werden. Alphastrahlende Radionuklide ließen sich nicht nachweisen (Abb. 19, Abb. 20).

Radioaktivität/ Strahlung  
Radioaktivität/ Strahlung  

Analog zur Abluft wurde beim Abwasser für jedes Kernkraftwerk die maximale jährliche effektive Dosis für eine Referenzperson berechnet. Die Werte lagen wiederum sehr deutlich unter dem Grenzwert von 300 µS. Die im Vergleich zu den anderen Kraftwerken höheren Werte beim Kernkraftwerk Emsland sind auf den im Vergleich zur Elbe und Weser geringeren Abfluss der Ems zurückzuführen (Abb. 21).

Radioaktivität/ Strahlung  
Artikel-Informationen

09.12.2015

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