Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Überwachung Umweltradioaktivität

Grundlagen

Seit der Nutzung der Kernspaltung für militärische und zivile Zwecke gelangen künstliche Radionuklide in die Umwelt. Die erste weltweite Radioaktivitätsbelastung der Umwelt wurde durch die oberirdischen Kernwaffenversuche der militärischen Großmächte in den Jahren 1956 bis 1962 ausgelöst. mehr

Ortsdosis

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) betreibt ein engmaschiges Netz von Ortsdosisleistungsmessstellen. Auch in Niedersachsen wird die Ortsdosis an verschiedenen Standorten gemessen. mehr

Luft/ Niederschlag

In der Luft sind Radionuklide an Schwebstoffe angelagert (Aerosole) oder liegen gasförmig vor. Den überwiegenden Beitrag zur inneren Strahlenexposition des Menschen liefern die Tochternuklide der Edelgase Radon-220 und Radon-222, die aus dem Boden freigesetzt werden. mehr

Aquatischer Bereich

Grundwasser und Oberflächenwasser enthalten natürliche Radionuklide wie Uran, Radium-226 und Kalium-40. Im Oberflächenwasser lassen sich auch geringe Aktivitätskonzentrationen von künstlichen Radionukliden, wie Cäsium-137 und Strontium-90, nachweisen. mehr

Boden

Der Boden hat im Hinblick auf eine Radioaktivitätsbelastung eine doppelte Bedeutung. Er enthält natürlich vorkommende Radionuklide (zum Beispiel aus Gesteinen) und nimmt Radionuklide aus Luft und Niederschlag auf. mehr

Nahrungsmittel

Im Rahmen des IMIS werden unter anderem Gemüse, Getreide, Milch beziehungsweise Milchprodukte und Fleisch untersucht. Im Rahmen von Sonderprogrammen werden Untersuchungen von Wild, Pilzen und Honig durchgeführt. mehr
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