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Stadtentwicklung

Stadtentwicklung ist eine Aufgabe der Städte und Gemeinden, die von der Landesregierung in vielfacher Weise unterstützt wird, denn Stadtentwicklung ist moderne Struktur- und Wirtschaftspolitik.

Stadtentwicklungspolitik in Niedersachsen zielt auf Urbanität, Nutzungsvielfalt und Lebendigkeit, Weiterentwicklung im Bestand, Wiederherstellung und Sicherung funktionsfähiger Zentren und Quartiere durch die Stärkung der Innenentwicklung.

Stadtentwicklung ist wie kaum ein anderer öffentlicher Bereich eine Querschnittsaufgabe und ein langfristiger Prozess, der darauf angelegt ist, dauerhaft die Lebensgrundlagen der heutigen Generation zu sichern und sie für künftige Generationen zu erhalten. Städtebauliche Planung gehört zu den Kernaufgaben der kommunalen Selbstverwaltung.

Wirtschaftlicher Strukturwandel, demografische/ geographische Entwicklung und zunehmende Integrationsaufgaben stellen die Stadtentwicklung vor neue Herausforderungen.

Die für die Stadtentwicklung zuständigen Ministerinnen und Minister aller 27 Mitgliedsstaaten der EU haben am 24.05.2007 die Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt beschlossen. Sie ist die Grundlage für eine neue Stadtpolitik in Europa. Die Bundesländer haben sich in der Papenburger Erklärung der Bauministerkonferenz im September 2007 darauf verständigt, gemeinsam mit dem Bund die Strategien der Leipzig Charta umzusetzen und eine Nationale Stadtentwicklungspolitik zu formulieren. Damit hat die Stadtentwicklung auf allen Ebenen der politisch-administrativen Verwaltung an Bedeutung gewonnen.



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