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Städtebaulicher Denkmalschutz

Mit dem Bund-Länder-Programm können Vorhaben des Programmbereichs „Städtebaulicher Denkmalschutz" gefördert werden. Vorrangig sollen die Fördermittel in die Sanierung von privatem Eigentum fließen.

Ziel des Programms ist es, vor allem historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz umfangreich zu sichern und zu erhalten.

Gefördert werden einzelne Projekte als Teile von Gesamtvorhaben, die auf der Grundlage einer Erhaltungssatzung nach § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BauGB durchgeführt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, die Gesamtmaßnahme als städtebauliche Sanierungsmaßnahme (§§ 136 bis 164 BauGB), zu deren Sanierungszielen die Erhaltung der baukulturell wertvollen Bausubstanz gehört, durchzuführen.

Im Einzelnen sind insbesondere folgende Vorhaben förderfähig:

• die Sicherung erhaltenswerter Gebäude, historischer Ensembles oder sonstiger baulicher Anlagen von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung,

• die Modernisierung und Instandsetzung oder der Aus- und Umbau dieser Gebäude oder Ensembles,

• die Erhaltung und Umgestaltung von Straßen- und Platzräumen von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung,

• die Durchführung von Ordnungsmaßnahmen zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung des historischen Stadtbildes und Stadtgrundrisses,

• die Leistungen von Sanierungsträgern zur Beratung von Eigentümern über die Einhaltung von Auflagen der Denkmalpflege oder aus örtlichen Satzungen sowie

• die Umsetzung von Grün- und Freiräumen sowie Maßnahmen der Barrierearmut bzw. -freiheit.

In Ausnahmefällen ist auch die bauliche Ergänzung von geschichtlich bedeutsamen Ensembles förderfähig.

Die untere Denkmalschutzbehörde ist frühzeitig von den Kommunen zu beteiligen. Die Aufnahme von Gebieten erfolgt in enger Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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