Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Bodenversauerung

Der Eintrag von Säuren aus der Atmosphäre hat in der Vergangenheit insbesondere in Waldböden zu Schädigungen geführt. Als Folge übermäßigen Eintrags waren Verschiebungen im Artenspektrum, Ernährungsstörungen von Wäldern, eine Abnahme des Puffervermögens der Böden sowie fortschreitende Schadstoffanreicherungen im Trinkwasser bis hin zur Überschreitung der zulässigen Grenzwerte für Aluminium und Nitrat festgestellt worden.

Inzwischen hat der direkte Eintrag versauernder Substanzen u. a. durch die zurückgehenden Schwefel­emissionen in die Atmosphäre deutlich abgenommen.

Dadurch sind z. T. auch die Gehalte von Säuren und Säurebildnern, aber auch von Nährstoffen im Bodenwasser zurückgegangen. Dies betrifft nicht nur die Sulfatschwefel- und Aluminiumkonzentra­tionen, sondern auch die Calciumkonzentrationen im Bodenwasser, wie eine langjährige Messreihe im Solling nachweist. Die Nitratkonzentrationen im Bodenwasser schwanken über die Jahre hinweg relativ stark, nehmen aber seit 1988 erkennbar ab.

Aktuelle Informationen zum Thema sind dem Kapitel „Versauerung von Waldböden"des aktuellen Umweltberichts zu entnehmen.

Artikel-Informationen

04.05.2011

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