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Bodenversiegelung

Die Ausweitung von Siedlungs- und Verkehrsflächen hat zur Folge, dass immer mehr Böden beeinträchtigt bzw. versiegelt werden. So gehen durch Bodenversiegelung wichtige natürliche Bodenfunktionen verloren, wie z.B. die Wasserdurchlässigkeit, die Bodenfruchtbarkeit, die Filterwirkung gegenüber Schadstoffen und der Lebensraum für Flora und Fauna. Da der Versiegelungsgrad von Siedlungs- und Verkehrsflächen nicht direkt von den Katasterverwaltungen erhoben wird, wird er über das bundesweit einheitliche Schätzverfahren der UGrdL berechnet (vgl. Methodenhandbuch der Umweltökonomischen Gesamtrechnung der Länder S. 111). Hiernach wurden in Niedersachsen 2015 im Mittel rund 4,2 ha pro Tag neu versiegelt. Nähere Informationen zum Nachhaltigkeitsindikator „Flächenverbrauch" finden Sie hier sowie im Umweltbericht 2015. Zudem stellt das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) weitere Informationen zum Thema bereit:


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