Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Offshore-Wind

Die Verfügbarkeit kann besonders durch die Offshore-Windenergie gesteigert werden, da Sie sich mit 7500 - 8000 Betriebsstunden und 4500 Volllaststunden pro Anlage und Jahr als leistungsfähiger erwiesen hat als erwartet. Sie leistet damit einen nennenswerten Mengenbeitrag und trägt zudem zur Systemstabilität und damit zur Versorgungssicherheit bei.

Wir setzen uns auch aktiv für die zügige Bereitstellung der notwendigen Netzanschlüsse ein. Das Land Niedersachsen hat mit der raumordnerischen Festlegung einer Sammelkabeltrasse für 8 Windparkprojekte mit einer elektrischen Leistung von schlussendlich rund 2.900 MW über die Insel Norderney schon einen entscheidenden Beitrag zu Realisierung der ersten Offshore-Windparks geleistet. Neben der bestehenden Norderney-Trasse wurde im Oktober 2012 eine zweite Bündelungstrasse am Rande des Emsfahrwassers raumordnerisch festgestellt.

Seit Anfang August sind alle Anlagen des ersten kommerziellen Offshore-Windparks in der AWZ „BARD Offshore 1" (80 X 5 MW) komplett am Netz. Der im Küstenmeer gelegene Ende Juli 2013 fertig gestellte Offshore-Windpark Riffgat wird voraussichtlich Anfang 2014 an das Netz angeschlossen sein.

Darüber hinaus plant die TenneT Offshore GmbH für die Anbindung von zukünftigen Offshore-Windparks neue Trassenkorridore für die Verlegung von Kabelsystemen im Küstenmeer und an Land bis zu den Netzverknüpfungspunkten Wilhelmshaven Nord, Halbemond, Elsfleth/Moorriem und Cloppenburg Ost.






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Genehmigte Offshore-Windparks

Hier werden die genehmigten Offshore-Windparks, die ihren Strom in Niedersachsen einspeisen bzw. einspeisen werden, aufgelistet. Die Tabelle kann interaktiv nach verschiedenen Kriterien sortiert werden. Nach den aktuellen Genehmigungen können dort insgesamt 1073 große Windenergieanlagen mit bis zu 6000 MW errichtet werden. Da die vorhandene Norderneytrasse nur maximal 3500 MW aufnehmen kann, will das Land Niedersachsen vorsorglich eine zweite Offshoretrasse an der Ems vorbereiten. Dies geschieht gegenwärtig über das Landesraumordnungsprogramm.

Artikel-Informationen

21.02.2014

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