Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Information, Beratung & Förderung

Es gibt vielfältige Möglichkeiten zum Energiesparen beim Heizen und Bauen. Damit stellen sich für die Menschen, die bauen und sanieren wollen oder müssen, diverse Fragen. Diese zu beantworten helfen vielfältige Informations- und Beratungsangebote. Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz unterstützt und begleitet einige der Angebote.

Informationen zu energiesparendem Bauen und Heizen von Verbänden, Vereinen oder Vereinigungen finden sich beispielsweise bei den untenstehenden Institutionen beziehungsweise Initiativen. Dort finden sich auch Informationen zum Einsatz erneuerbarer Energien zum Heizen und Warmwasserbereiten. Weiter unten finden sich Hinweise zu Förderprogrammen Niedersachsens, des Bundes sowie lokaler Akteure.

Informationen zur energetischen Gebäudesanierung gibt eine Informationskampagne des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Klimaschutz.

Aktion „Niedersachsen spart Energie"
Seit 2007 gibt es die Aktion „Niedersachsen spart Energie". Diese wurde in enger Kooperation mit dem niedersächsischen Handwerk ins Leben gerufen.

Ziel von „Niedersachsen spart Energie" ist es Menschen auf Messen über Energiesparmöglichkeiten zu informieren. Ein Informations- und Kommunikationsstand ist Herzstück der Aktion. Dort wird von Niedersächsischen Handwerkern herstellerneutral informiert. Getragen wird die Aktion „Niedersachsen spart Energie" durch den Niedersächsischen Fachverband für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Fachleute, Handwerker und am Bau Beteiligte können sich am Messestand zu technischen Fragen austauschen. Bürgerinnen und Bürger können sich hier informieren. Planerinnen und Planer sowie Bauwillige können sich in ruhiger Atmosphäre von Handwerkern beraten und vor Ort neue Techniken vorführen und erklären lassen. Und das bereits bevor über Investitionen entschieden wird.

Die Aktion unterstreicht: Energiesparen und Klimaschutz sind wichtige Zukunftsthemen. Das Handwerk weiß darum. Schließlich sind es Handwerkerinnen und Handwerker, die die neuen Techniken und Materialien installieren, einbauen und - sofern es Geräte sind - in Betrieb nehmen.
Messetermine finden sich auf den Seiten der betreffenden Messegesellschaft. Informationen zur Aktion finden Sie hier.


Fördermöglichkeiten
Das Land Niedersachsen unterstützt im Rahmen der Wohnraumförderung die energetische Sanierung von selbstgenutztem Wohnraum. Auskünfte hierzu erhalten Sie bei der NBank. Informationen dazu finden sich auch auf den Internetseiten der NBank.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt im Rahmen der Förderprogramme des Bundes für energieeffizientes Bauen und Wohnen zinsgünstigen Krediten und Zuschüsse. Auf ihren Internetseiten informiert sie über die Bedingungen und Voraussetzungen sowie die verschiedenen Förderprogramme.

Die Energiesparberatung für Wohngebäude kann gefördert werden. Eine unter mehreren Voraussetzungen ist, dass die Baugenehmigung vor dem 01. Januar 1994 erteilt wurde beziehungsweise vorher eine Bauanzeige erfolgte. Außerdem ist Voraussetzung, dass die Gebäudehülle des betreffenden Wohngebäudes nicht zu mehr als der Hälfte seit dem Bau verändert wurde. Gefördert wird dies im Rahmen eines Programms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Zuständig ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die derzeitige Richtlinie ist bis zum 31. Dezember 2014 gültig.
Weitere, konkrete Informationen finden sich auf den Internetseiten des Bundesamtes.

Um den Einsatz erneuerbarer Energien zu forcieren, gibt es ein so genanntes Marktanreizprogramm (MAP). Hier werden Gelder vom Bundesumweltministerium bereitgestellt. Zuständig für die Abwicklung ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die aktuelle Förderrichtlinie stammt vom 15. März 2011. Noch bis zum 31. Dezember 2011 gelten erhöhte Fördersätze. Danach gelten wieder geringere. Mit dem Förderprogramm soll der Anteil der erneuerbaren Energie für die Hausheizung erhöht und mehr Dynamik in den Wärmemarkt gebracht werden. Nähere Informationen finden sich auf den Seiten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.



zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln