Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Extremwetterereignisse in Deutschland und Klimafolgenanpassung in Niedersachsen

Informationen und nützliche Hinweise


Extremwetterereignisse nehmen zu
Die Extremwetterereignisse der letzten Wochen und Monate haben erneut die Debatte über Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels entfacht. Schon seit Jahren lautet die Prognose der Klimaforscher für unser Land: Wärmere Winter mit mehr Regen, trockenere Frühjahre und Sommer mit einzelnen Starkregenfällen.

Dazu Stefan Wenzel, der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz: „Der Klimawandel wird auch verschärfte Auswirkungen in Niedersachsen haben. Die Folgen vermehrter Extremwetterereignisse für das Wasser, den Boden und den Naturschutz sind eine der zentralen Herausforderungen für die Umweltpolitik der Landesregierung. Sowohl Hochwasser mit Überschwemmungen wie auch Trockenperioden mit starken Hitzebelastungen strapazieren gleichermaßen Mensch und Tier, die Landwirtschaft und die Schifffahrt. Die Auswirkungen auf die Bodenbeschaffenheit, die Wasserstände und die Wasserqualität mit all ihren Folgen für Ernten, wirtschaftliche Erträge und die Gesundheit der Menschen sind bislang nur schwer abschätzbar."

Die Landesregierung werde ihre Anstrengungen verstärken, mit wissenschaftlicher Analyse und konkreten Anpassungsstrategien dieser Entwicklung entgegenzutreten. „Wir brauchen für das Land eine umfassende Klimarisikoanalyse, bei deren Erarbeitung auch externe Fachleute eingebunden werden. Gemeinsam mit der Klima- und Energieagentur soll das gesamte Klimawissen für Niedersachsen gebündelt und in einem Klimakompetenznetzwerk zugänglich gemacht werden, damit zum Beispiel Landwirte, Naturschützer, Kommunen, Unternehmen und letztlich auch alle Bürgerinnen und Bürger einen zentralen Ansprechpartner haben, wenn sie Information und Unterstützung im Hinblick auf den Klimawandel seine Folgen benötigen," betonte Wenzel.


"Forderung des Umweltministers: Bürger sollen bei Unwettern besser versichert sein" (HAZ, 7. August 2016)


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