Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Klimawandel und Anpassung

Der Mensch beeinflusst das Klima - dieser Zusammenhang gilt heute als unumstritten. Vor allem durch die Nutzung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas hat die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre in den letzten 130 Jahren rapide zugenommen. In Folge ist die weltweite Durchschnittstemperatur um etwa 0,85 Grad angestiegen. Für Niedersachsen zeigen langjährige Messwerte des Deutschen Wetterdienstes einen durchschnittlichen Temperaturanstieg um etwa 1,2° C Grad. Diese Erwärmung bleibt nicht ohne Folgen. Weltweit, aber auch in Niedersachsen zeigen sich bereits Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Natur.

Damit die Folgen des Klimawandels insgesamt noch beherrschbar bleiben, empfiehlt der Weltklimarat (IPCC), eine Erwärmung von insgesamt 2°C nicht zu überschreiten. Ein darüber hinausgehender Temperatureinstieg hätte gravierende Auswirkungen auf unsere Ökosysteme, aber auch auf unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft. Um das 2-Grad-Ziel zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen allerdings drastisch reduziert werden (Klimaschutz).

Aber selbst wenn die ehrgeizigen Klimaschutzziele erreicht werden, wird die globale Erwärmung noch über viele Jahre weiter zunehmen - bedingt durch die lange Verweildauer der Treibhausgase in der Atmosphäre. Neben dem Klimaschutz ist daher eine Politik der Anpassung an die bereits heute nicht mehr abwendbaren Folgen des Klimawandels notwendig.






foto klimawandel_anpassung
Artikel-Informationen

25.09.2015

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