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Klimawandel heute

Auch in Niedersachsen sind der Klimawandel und seine Folgen bereits spür- und messbar - es wird wärmer: Messungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigen seit 1881 eine Temperaturzunahme von etwa 1,2 Grad.

Im Rahmen des vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten Forschungsverbundes KLIFF wurde untersucht, welche konkreten Auswirkungen der Klimawandel auf regionaler Ebene haben wird und wie sich die daraus resultierenden Probleme bewältigen lassen.

Entwicklung der Jahresmitteltemperatur für Niedersachsen, Bremen und Hamburg.  
Entwicklung der Jahresmitteltemperatur für Niedersachsen, Bremen und Hamburg. Quelle: Deutscher Wetterdienst (2014)

Besonders deutlich zeigt sich diese Temperaturzunahme im Winter und im Frühjahr, was wiederum Einfluss auf biologische Wachstumsvorgänge hat: Seit 1961 hat sich die frostfreie Zeit eines Jahres im Schnitt um 9,9 Tage verlängert. Die Anzahl der Tage, an denen eine Tagesdurchschnittstemperatur von 5° C überschritten wurde, hat sich um 21 Tage verlängert. Auffällig ist zudem die Häufung überdurchschnittlich warmer Jahre seit Ende der 1980er Jahre.

Auch bei den Niederschlägen zeigt sich ein ansteigender Trend. Insbesondere der Winter und der Herbst tragen zu dieser Zunahme bei. Das höchste Flächenmittel wurde für Niedersachsen, Bremen und Hamburg 2007 mit 1007 mm ermittelt, während im Jahr 1959 mit 404 mm der niedrigste Wert auftrat (s. Abbildung).

Entwicklung der Jahresniederschlagssumme für Niedersachsen, Bremen und Hamburg.  
Entwicklung der Jahresniederschlagssumme für Niedersachsen, Bremen und Hamburg. Quelle: Deutscher Wetterdienst (2014)
Hitzacker in einer Hochwassersituation im Winter 2002  

Hitzacker in einer Hochwassersituation im Winter 2002

Artikel-Informationen

25.09.2015

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