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Treibhauseffekt

Die physikalischen Grundlagen des Treibhauseffektes hat der Physiker Joseph Fourier im Jahr 1824 entdeckt: Kurzwellige Sonnenstrahlung wird auf der Erdoberfläche in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt und als solche wieder in die Atmosphäre abgegeben. Einige Gase (vor allem Wasserdampf und Kohlendioxid), die in einer bestimmten Konzentration in unserer Atmosphäre vorkommen, verhindern, dass die Wärme wieder vollständig ins All entweicht. Dieser Vorgang ist identisch mit der Erwärmung in einem Treibhaus, daher die Bezeichnung "Treibhauseffekt". Ohne diesen "natürlichen" und lebensnotwendigen Treibhauseffekt läge die durchschnittliche Temperatur auf der Erde bei -18 °C, statt bei derzeit etwa 15 Grad.


Probleme entstehen dadurch, dass dieser natürliche Treibhauseffekt durch zusätzliche, vom Menschen verursachte Treibhausgase verstärkt wird und so die Erdtemperatur nach und nach ansteigt.


Artikel-Informationen

09.09.2015

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