Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Prognosesystem PROLUN (PROgnose der LUftqualität in Niedersachsen)

Europakarte

Zur flächendeckenden Vorhersage der Luftqualität über Europa und Deutschland wird seit 2001 das Prognosesystem EURAD (EURopäisches Ausbreitungs- und Depositionsmodell) eingesetzt. Mit Hilfe dieses Systems kann großflächig die räumliche Verteilung von Luftschadstoffen wie beispielsweise Ozon, Stickstoffoxide und Feinstaub prognostiziert werden. Das System wird vom Rheinischen Institut für Umweltforschung (RIU) an der Universität zu Köln betrieben.

Ziel des Vorhabens ist die Bereitstellung einer PROgnose der LUftqualität für das Land Niedersachsen (PROLUN). Die im Rahmen des Projektes erzielten Simulationsergebnisse für die Schadstoffe NO2, PM10 und Ozon werden zunächst vor allem im Hinblick auf ihre Übereinstimmung mit den realen Messergebnissen des Lufthygienischen Überwachungssystem Niedersachsen (LÜN) ausgewertet und ggf. für Fragen der Luftreinhalteplanung in Niedersachsen herangezogen.

Ausgehend von Daten aus ganz Europa wird die Situation Zentraleuropas simuliert, um daraus Aussagen für Niedersachsen zu entwickeln. Die so gewonnenen Prognosedaten zur Luftqualität stehen täglich aktualisiert im Internet zur Verfügung.

Ergänzt werden die flächenhaften Prognosen durch so genannte Chemo- und Meteogramme für die Orte Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Göttingen, Emden, Oldenburg, Wilhelmshaven, Cuxhaven, Hildesheim, Wolfsburg, Salzgitter und Hameln. Sie liefern zusätzliche Informationen über den zeitlichen Verlauf der Prognose und werden täglich aktualisiert. Kleinräumige Aussagen, etwa zu verkehrlichen Belastungsschwerpunkten, sind mit diesem System jedoch zurzeit noch nicht möglich.

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