klar

HErmEliN - Ermittlung von Feinstaub- und Stickstoffdioxid-Hotspots in Niedersachsen

Zum europäischen Jahr der Luft im Jahr 2013 hat das Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz dem Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim mit dem Projekt HErmEliN (Hotspot-Ermittlung und Emissionskataster lagebezogen in Niedersachsen) den Auftrag zur flächendeckenden Ermittlung von Orten mit den wahrscheinlich höchsten Luftschadstoffbelastungen (Hotspots) in Niedersachsen erteilt. Mit Abschluss des Projektes liegen nun die Ergebnisse in Form eines Gesamtberichtes und zweier Teilberichte („Methodik der Emissionsermittlung" und „Hotspot-Ermittlung") vor.

Zur Vorgehensweise:

Mit dem HErmEliN-Projekt werden mehrere Ziele zur Verbesserung der Grundlagen zur Beurteilung der Luftqualität in Niedersachsen verfolgt. Die Erstellung eines Emissionskatasters für Luftschadstoffe sowie die Berechnung einer hierauf basierenden landesweiten Hintergrundbelastung mithilfe großskaliger Modellrechnungen dienen hierbei als Ausgangsbasis für weitere Berechnungen. Nach der Ermittlung von Orten, die aufgrund ihrer Lage (z. B. Straßenschluchten mit ungünstigem Straßenbreite-Bebauungshöhe-Verhältnis) potenziell anfällig sein können für hohe Luftschadstoffkonzentrationen (geometrisch-potenzielle Hotspots), werden anhand kleinskaliger Modellrechnungen zur Zusatzbelastung durch den Straßenverkehr die Orte mit den wahrscheinlich höchsten Luftschadstoffbelastungen (Hotspots) berechnet.

Weiteres Vorgehen:

Zur Validierung der Projekt-Ergebnisse wird mit den betroffenen Kommunen eine Prüfung der verwendeten Verkehrszahlen vorgenommen. Sofern aus diesem Prüfschritt eine relevante Änderung der Verkehrszahlen resultiert werden eine aktualisierte Berechnung und eine erneute Bewertung der Ergebnisse durchgeführt.

Downloads:

Artikel-Informationen

29.11.2017

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln