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Flächen sparen - Land bewahren

„Freie Flächen haben wir genug", lautet eine gängige Meinung. Viele Kommunen in Niedersachsen setzen im Wettbewerb um steigende Einwohnerzahlen und neue Gewerbeansiedlungen auf die Ausweisung großzügiger Baugebiete und Gewerbeflächen. Wertvoller fruchtbarer Boden auf der „grünen Wiese" geht verloren. Freiflächen für Natur, Erholung und Landwirtschaft sind auch hierzulande im Umfeld vieler Siedlungen knapp geworden.

Es gibt kaum ein Handlungsfeld, in dem die ökologischen, ökonomischen und sozialen Anforderungen so eng miteinander verknüpft sind wie im Bereich der Siedlungsentwicklung und Bodennutzung. Um mit dem wertvollen Gut „Boden" verantwortungsvoll umzugehen, setzt das Land Niedersachsen auf eine Strategie, in der alle mitwirkenden Akteure einbezogen werden. Die Strategie bezieht auch den demografischen Wandel mit ein.

Den „Internationalen Tag des Bodens" am 5. Dezember haben wir zum Anlass genommen, mit Planern und Entscheidungsträgern der Städte, Kommunen und Landkreise sowie Experten aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft über dieses Spannungsfeld zu diskutieren.

Vorträge

Wieviel Fläche braucht der Mensch? - Ergebnisse der Wohnungsmarktbeobachtung
Achim Däbert, NBank Hannover

Folgekostenanalyse - Entscheidungshilfe für eine nachhaltige kommunale Siedlungsentwicklung
Prof. Dr.-Ing. Stefan Siedentop, Universität Stuttgart

Ländliche Räume - Flächen im Überfluss?
Hartmut Schlepps, Landvolk Niedersachsen - Landesbauernverband e.V.

Aktivitäten des Landes Niedersachsen - Flächensparen als Ziel staatlicher Förderprogramme
Irene Dahlmann, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz

Erste Erfahrungen aus dem Modellvorhaben „Umbau statt Zuwachs"
Walter Eisner, Samtgemeinde Liebenau

Chancen der Innenentwicklung in niedersächsischen Dörfern
Prof. Dr.-Ing. Winrich Voß, Leibniz Universität Hannover

Per Mausklick zur Innenentwicklung - Zusammenstellung von Flächeninformationen durch die Verknüpfung vorhandener Datenschätze
Marlies Kloten, Landeshauptstadt Hannover

Textilfabrik NINO - Von der hochbelasteten Industriebrache zum attraktiven Bildungs-und Wirtschaftsstandort
Erich Zwartscholten, Landkreis Grafschaft Bentheim

Barnstorf auf dem Weg zur Nachhaltigkeit
Jürgen Lübbers, Bürgermeister der Samtgemeinde Barnstorf

Artikel-Informationen

15.02.2013

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