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Planerische Instrumente

Zur Steuerung der Flächennutzung steht eine Vielzahl planerischer Instrumente zur Verfügung. Diese können von den Kommunen entsprechend ihrer konkreten Situation verwendet werden. Besonders bewährt haben sich Masterpläne für Gesamtkonzeptionen, Stadtentwicklungspläne/ -konzepte, Stadtteilentwicklungspläne, thematische Entwicklungspläne (z. B. Nachverdichtung) sowie Ideenwettbewerbe. Die größte Wirkung entfalten derartige informelle Instrumente, wenn sie im Vorfeld der Verfahren zur rechtsverbindlichen Planung (Bauleitplanung) angewendet werden oder als Grundlage für sonstige Maßnahmen (z. B. Aktivierung von bestehenden Baurechten in Baulücken) dienen. Weitere Informationen zu Planungshilfen mit Bezug zum sparsamen Umgang mit Flächen finden Sie auf den Internetseite der Niedersächsischen Initiative für Klimaschutz in der Siedlungsentwicklung (NIKIS): wie z.B. Informationen zur Steuerung der Flächenentwicklung durch Bauleitplanung, zurNutzung informeller gemeindlicher Planungsebenen oder zum Aufbau gemeindlicher Kommunikationsstrategien. Nähere Informationen zum Thema „Bauen & Wohnen“ finden Sie hier.

Zur effektiven Planung von Wohnbaugebieten und Gewerbeflächen kann eine Zusammenarbeit von Gemeinden bei der Entwicklung von gemeinsamen Wohngebieten oder Gewerbeflächen eine geeignete Strategie sein, um flächensparend Flächenengpässe zu überwinden, Synergieeffekte zu erzielen, Ressourcen zu aktivieren und Regionen wirtschaftlich zu stabilisieren. So kann z.B. ein gemeindeübergreifendes nachhaltiges Flächenmanagementkonzept eine Potentialanalyse für Gewerbeflächen und einen darauf aufbauenden interkommunalen Gewerbeflächenpool ermitteln (vgl. Refina-Projekt des Städtenetz Balve-Hemer-Iserlohn-Menden). Ein niedersächsisches Beispiel für eine regionale Kooperation ist die regionale Entwicklungskooperation Weserbergland plus. Hier arbeiten Städte, Gemeinde und Landkreise seit einigen Jahren zusammen an gemeinsamen Strategien zur Stärkung der Region.

Planungen
Artikel-Informationen

07.03.2018

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