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Sagenumwobene Bergwildnis - Nationalpark Harz

Wie im Traum: Blick über den abendlichen Oderteich. (Bild entstanden beim Fotowettbewerb „HarzNATUR“) @Paul Wagner  
Wie im Traum: Blick über den abendlichen Oderteich. (Bild entstanden beim Fotowettbewerb „HarzNATUR“) @Paul Wagner

Mitten in Deutschland gelegen, schützt und entwickelt der 24.700 Hektar große Nationalpark Harz eine einzigartige Mittelgebirgslandschaft mit Wäldern, Mooren, Flüssen und Bächen. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die anderswo selten geworden sind, haben hier ein Zuhause. Der Nationalpark Harz ist seit dem 1.1.2006 der erste länderübergreifend fusionierte Nationalpark in Deutschland, von Süd-Ost-Niedersachsen bis Sachsen-Anhalt zieht sich die Gebirgskette. Mittendrin liegt der sagenumwobene Brocken.

Der Nationalpark Harz besticht besonders durch die Vielfalt seiner Naturausstattung. An seinem Nord- und Südrand finden wir ausgedehnte Buchenwälder, die vor allem im Frühjahr und Herbst zu einer Wanderung einladen. In den Hochlagen des Harzes prägen Moore, Fichtenwälder und Felsen das Bild. Dabei zählen die Oberharzer Moore zu den besterhaltenen und Deutschlands. Das Hochmoor, ein extremer Lebensraum für hoch spezialisierte Pflanzen, wie z.B. Torfmoosen und Sonnentau, wird über Bohlenstege für den Besucher erschlossen.

In den Fichtenwäldern der Hochlagen ist der Waldboden häufi g kniehoch von einem dicken Teppich üppigen Grüns bedeckt. Bedingt durch die hohe Luftfeuchtigkeit wachsen hier dicke Moospolster und bizarre Flechtenkrusten und überziehen die Bäume am Wegesrand. Die eingestreuten Felsformationen und Blockhalden - Meere aus Stein - beeindrucken dagegen durch ihre Kargheit.

Urlaubsvorschlag: Zwei Tage im Nationalpark Harz

Wir überqueren den Nationalpark von Nord nach Süd. Start ist mittags am Bahnhof Bad Harzburg, von dort geht es zunächst mit dem Erdgasbus bis zur Nationalpark-Waldgaststätte Molkenhaus. Bei einem Pirschgang zur Wildtier-Beobachtungsstation können wir mit etwas Glück wilde Tiere sehen. Die Wanderung geht dann zum Luchsgehege an der Nationalpark-Waldgaststätte Rabenklippe, um die großen Katzen mit den Pinselohren kennen zu lernen. Dabei lassen wir uns vielleicht von einem Nationalpark-Ranger begleiten. Am nächsten Tag können wir auf den Brocken wandern und dort das attraktive neue Brockenhaus mit der spannenden Multimedia-Ausstellung besuchen. Später gehen wir in den Brockengarten. Oder wir fahren mit dem Bus nach Torfhaus ins Nationalpark-Besuchszentrum TorfHaus. Nach einer Einstimmung auf die Oberharzer Natur in der dortigen Ausstellung führt der Weg zu den 8.000 Jahre alten Torfhausmooren, die Überlebenskünstler wie Sonnentau und Moosbeere beherbergen.

Über den Märchenweg geht´s danach zum Oderteich und anschließend entlang des wildromantischen Odertals über den Rehberger Graben nach Sankt Andreasberg. Das dortige Nationalparkhaus lädt uns in seiner Ausstellung zu einer Reise durch die Wildnis ein.

Mitten durch den länderübergreifenden Harzer Nationalpark verlaufen der Goetheweg, der Heinrich-Heine-Weg, der Kaiserweg und der neue Harzer Hexenstieg.


Naturpark-Karte  

Informationen:

Nationalpark Harz
Lindenallee 35, 38855 Wernigerode
Tel.: (03943) 55 02-0, Fax: (03943) 55 02-37

E-Mail: poststelle@nationalpark-harz.de
Internet: www.nationalpark-harz.de

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus
Torfhaus 38 B, 38667 Torfhaus
Tel.: (05320) 33 179 0, Fax: (05320) 33 179 19

E-Mail: post@torfhaus.info
Internet: www.torfhaus.info

Nationalparkhaus Sankt Andreasberg
Erzwäsche 1, 37444 Sankt Andreasberg
Tel.: (05582) 923074, Fax. (05582) 923071

E-Mail: nationalparkhaus.standreasberg@nationalpark-harz.de
Internet: www.nationalparkhaussanktandreasberg.de

Haus der Natur
Nordhäuser Str. 2b, 38667 Bad Harzburg
Tel.: (05322) 78 43 37, Fax. (05322) 78 43 39

E-Mail: info@haus-der-natur-harz.de
Internet: www.haus-der-natur-harz.de


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