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Zeitreise durch Natur und Kultur - Naturpark Elm-Lappwald

Kleiner Wasserfall im Quellbereich der Lutter bei Königslutter. @Jürgen Kattenstroth  
Kleiner Wasserfall im Quellbereich der Lutter bei Königslutter.

Können Sie sich vorstellen, wie es hier vor 400.000 Jahren ausgesehen hat? Wohl kaum, aber zu dieser Zeit lebten Vorfahren des Menschen in dem welligen Hügelland östlich von Braunschweig, das heute den Naturpark Elm-Lappwald umfasst. Noch immer sensationell ist die Entdeckung eines altsteinzeitlichen Jagdlagers des Homo erectus im Braunkohletagebau Schöningen. Mitte der 1990er Jahre wurden dort unter anderem sieben meist sehr gut erhaltene Wurfspeere ausgegraben, dies sind die ältesten Jagdwaff en ihrer Art weltweit.

Seit alters her besitzt die Landschaft zwischen Elm und Lappwald eine große Anziehungskraft. Dauerhaft besiedelt war die Gegend bereits im 6. Jahrtausend vor Christus. Einzelne Megalith- und Hügelgräber aus eiszeitlichen Findlingen sind Relikte dieser frühen Besiedlung. Sie zeigen, wie eng Kulturgeschichte und Naturgeschichte verknüpft sind.

Der Naturpark Elm-Lappwald erstreckt sich heute auf einer Fläche von 470 km². Bewaldete Höhenzüge und fruchtbare Löss-Mulden prägen einen vielfältigen Natur- und Erholungsraum. Neben der landschaftlichen Abwechslung bietet der Naturpark Elm-Lappwald zahlreiche kulturelle und erdgeschichtliche Besonderheiten.

Ein Tag im Naturpark
Kulturelle Sehenswürdigkeiten und eindrucksvolle Naturerlebnisse

Wir beginnen den Tag in Königslutter, der malerischen Kleinstadt am Elm. "Kaiserdom", verwinkelte Fachwerkarchitektur und ein Besuch im Geopark/Naturpark Informationszentrum, der Ort bietet viele Attraktionen. Anschließend stärken wir uns in einer der idyllischen Waldgaststätten des Elms, die in wenigen Autominuten zu erreichen sind. Auf der Speisekarte stehen, je nach Jahreszeit, neben Wildgerichten auch regionale Spezialitäten wie Braunkohl oder Spargel. Und nach einer erholsamen Wanderung im Elm, der zu jeder Jahreszeit seinen besonderen Reiz entfaltet, kommen wir rechtzeitig zurück zu Kaffee und hausgemachtem Kuchen.

FEMO Fahrradwanderweg - Königslutter Nord
Länge: rund 26 km oder abgekürzt 15 km.

Die Tour kann von jedem Punkt des FEMORadwegs aus gestartet werden. Sie führt über ausgeschilderte Feld- und Waldwege oder wenig befahrene Kreisstraßen. Wer nicht soweit fahren möchte, kann abkürzen. Heideflächen, und Kiefernwälder, die Talauen von Schunter und Scheppau, das Rieseberger Moor und der Lutterlandbruch, den wir auf einem eigens angelegten Bohlenweg erkunden können, sie alle dokumentieren auf dieser Tour die abwechslungsreiche Natur und Kulturgeschichte der Region. Weitere besondere Ziele sind der Findlingsgarten, der Erlebnispfad Rieseberg oder der Pilzpfad im Sundern. Die Informationsbroschüren zu der Tour und zu den Erlebnispfaden, erhalten wir beim FEMO in Königslutter oder über das Interne

Naturpark-Karte  

Information:

Geschäftsstelle Naturpark Elm-Lappwald
Niedernhof 6, 38154 Königslutter
Tel.: (05331) 84-463, Fax: (05331) 84-134
E-Mail: np-elm-lappwald@lkwf.de


Tourismusbüros- und -informationen:

Tourismusgemeinschaft Elm-Lappwald e.V.
Südertor 6, 38350 Helmstedt
Tel.: (05351) 121-1444, Fax: (05351) 121-1622

E-Mail: tourist@elm-lappwald.de
Internet: www.elm-lappwald.de

Wolfenbütteler Land Tourismusverband e.V.
Bahnhofstr. 11, 38300 Wolfenbüttel
Tel.: (05331) 84-259, Fax: (05331) 84-134

E-Mail: tourismus@lkwf.de
Internet: www.wolfenbuettelerland.de

Exkursionen und Erlebnisangebote:

Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen e.V. (FEMO)
An der Stadtkirche 1-2, 38154 Königslutter
Tel.: (05353) 3003, Fax: (05353) 9109505

E-Mail: post@femo-online.de
Internet: www.femo-online.de
(Umfangreicher Veranstaltungskalender)


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