Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Aluminium

Aluminium (Al) ist das häufigste Metall in der Erdkruste und wichtiger Bestandteil von Silikaten und Tonmineralen. Der Grenzwert nach TrinkwV (2013) beträgt 0,2 mg/l.

Aluminiumionen bilden im Wasser Aluminiumhydroxide, deren Löslichkeit stark pH-abhängig ist. In stark sauren Grundwässern können Aluminiumkonzentrationen bis >10 mg/l erreicht werden, im neutralen Bereich können die Konzentrationen unter 0,01 mg/l liegen.

Im Boden führen erhöhte Aluminiumkonzentrationen zu einer Schädigung von Feinwurzeln und Bodenorganismen. Aluminium ist kein essentielles Spurenelement und weist nur geringe Toxizität auf. Im pH-Bereich des Trinkwassers können Aluminiumkonzentrationen > 0,1 mg/l jedoch zu Trübungen führen.

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