Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Kalium

Kalium (K) ist ein Alkalimetall und essentieller Nährstoff. Die wichtigsten Verbindungen sind Kalisalze (KCl) und gesteinsbildende Mineralien (Silikate). Neben Natrium stellt es das wichtigste Kation in Körperflüssigkeiten dar. Ein Grenzwert für Kalium existiert nicht, da der Beitrag des Trinkwassers zur Kaliumversorgung des Menschen vernachlässigbar ist.

Geogene Quellen für Kalium sind die Gesteinsbestandteile Kalifeldspat, Glimmer und andere Kalisilikate sowie Kalisalzlager. Kaliumsalze sind leicht löslich, im Gegensatz zu Natrium wird das Kaliumion jedoch an Tonminerale des Bodens gebunden oder in Mineralneubildungen eingebaut. Aus geochemischer Sicht ist Kalium daher nicht sehr mobil. Fehlt diese Art von Bindung, wie in sandigen Sedimenten, kann das Kalium leicht ins Wasser gelangen. Von den Kaliumverbindungen sind besonders Kaliumchlorid und -sulfat als Düngemittel von großer Bedeutung und weit verbreitet.

Kalium wird bei der Verwitterung von silikatischen Gesteinen und durch die Mineralisation von abgestorbenem pflanzlichen Material freigesetzt. Ist der Kaliumgehalt des Grundwassers höher als der Nitratgehalt, so weist dies auf besondere geochemische Verhältnisse oder auf fäkale Verunreinigungen hin. Typische Kaliumkonzentrationen im Grund- und Trinkwasser liegen im Bereich von <1 mg/l und 12 mg/l, die Sättigungskonzentration für Kaliumchlorid (KCl) liegt bei 182 g Kalium pro kg Wasser.

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