Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Säurekapazität pH 8,2

Die Säurekapazität gibt an, wie viel Säure ein Wasser bis zum Erreichen eines bestimmten pH-Wertes aufnehmen kann und beschreibt damit die Pufferkapazität eines Wassers. Im Grundwasser mit pH-Werten über 8,2 wird die Säurekapazität bis zum Erreichen eines pH-Wertes von 8,2 bestimmt.

Die Säurekapazität ist ein Maß für die Pufferkapazität eines Wassers und damit für die Fähigkeit, den pH-Wert gegen Säureeinträge stabil zu halten. Sie gibt an, wie viel Säure eine definierte Wassermenge bis zum Erreichen eines bestimmten pH-Wertes aufnehmen kann. Im natürlichen Wasser beruht die Säurekapazität auf der puffernden Wirkung von gelösten Karbonaten und Hydrogenkarbonaten. Die Säurekapazität bildet die Basis zur Berechnung der Karbonathärte (Wasser-Wissen, 2013).

Bei pH-Werten über 8,2 liegen die Karbonate als Karbonat-Ionen vor. Die Säurekapazität bis pH 8,2 ist daher ein unmittelbares Maß für den Gehalt der Probe an Karbonat (Kölle, 2010).


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