Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Grundwasserbeschaffenheit

Das Grundwasser ist kein abgeschlossenes System, sondern steht über den Boden und versickerndes Niederschlagswasser mit der Erdoberfläche in Verbindung. Stoffe, die dort freigesetzt werden, können daher auch in das Grundwasser gelangen. Das gilt nicht nur für natürliche Stoffe, sondern auch für vom Menschen ausgebrachte Stoffe.

Doch auch der physikalische Aufbau und die chemische Zusammensetzung der Grundwasserleiter selbst bestimmen und beeinflussen die natürliche Beschaffenheit des in ihnen strömenden Grundwassers. Dieser daraus resultierende sogenannte geogene Hintergrundwert kann bereits Einschränkungen bei der Nutzung von Grundwasser zur Folge haben. In Buntsandsteingebieten können zum Beispiel hohe Arsen- und Urangehalte natürlichen Ursprungs auftreten, im Bereich von aufsteigenden Tiefenwässern, im Umfeld von Salzstöcken und entlang der Küste kann das Grundwasser einen erhöhten Salzgehalt aufweisen. Die Grundwasserversalzungist in Niedersachsen der bedeutendste natürliche Faktor für eine Nutzungseinschränkung (siehe auch Abbildung 7).


Grundwasserbericht NDS  
Abbildung 7: Grundwasserversalzung in Niedersachsen und Bremen
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