Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Flussgebietseinheiten

Die Elbe
Das Elbeeinzugsgebiet gehört zu den größten Flussgebieten Mitteleuropas. Insgesamt haben vier Staaten (Deutschland, Tschechien, Österreich und Polen) daran einen Anteil. In Deutschland werden zehn Bundesländer entweder von der Elbe oder von Ihren Nebenflüssen durchströmt, die Einzugsgebietsgröße beträgt 148.000 km², auf Niedersachsen entfällt ein Anteil von 5,8 Prozent.

Die zehn Bundesländer im deutschen Elbeeinzugsgebiet haben sich 2004 zur Flussgebietsgemeinschaft Elbe (FGG Elbe) zusammengeschlossen. Damit soll eine methodisch und inhaltlich abgestimmte Bewirtschaftungs- und Maßnahmenplanung für den deutschen Teil der Flussgebietseinheit Elbe gewährleistet werden. Zur Flussgebietseinheit Elbe

Die Weser
Die Flussgebietseinheit Weser erstreckt sich ausschließlich über das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland. Dabei hat Niedersachsen mit 61 Prozent den größten Flächenanteil an dem insgesamt 49.000 km² großen Flussgebiet Weser. Die sieben innerhalb des Einzugsgebietes der Weser liegenden Bundesländer haben sich zur Flussgebietsgemeinschaft Weser (FGG Weser) zusammengeschlossen. Zur Flussgebietseinheit Weser

Die Ems

Das Einzugsgebiet der Ems befindet sich auf deutschem und niederländischem Staatsgebiet. Das gesamte Flussgebiet der Ems umfasst eine Fläche von ca. 18.000 km², auf Niedersachsen entfällt ein Anteil von 61 Prozent. Zur Flussgebietseinheit Ems

Der Rhein

Die Größe des Gesamteinzugsgebiets des Rheins beträgt ca. 200.000 km². Mit 106.000 km² hat Deutschland den größten Anteil der neun Anrainerstaaten an der Flussgebietseinheit. Auf Niedersachsen entfällt ein Anteil von lediglich 4 Prozent.

Auf deutscher Ebene wurde Ende des Jahres 2011 eine Verwaltungsvereinbarung über die Bildung einer Flussgebietsgemeinschaft Rhein unterzeichnet. Diese dient der Abstimmung und Koordinierung wasserwirtschaftlicher Aufgaben und Maßnahmen, sie ist aber vor allem durch die Wasserrahmenrichtlinie, die Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie als auch die Meeresstrategie-Richtlinie begründet. Zur Flussgebietsgemeinschaft Rhein

Karte für die Hochwasserrisikomanagementrichtlinie
Artikel-Informationen

19.02.2015

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