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Siedlungsabfall

Die Erzeuger und Besitzer von Abfällen aus privaten Haushaltungen müssen ihre Abfälle den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern überlassen. Nach dem Niedersächsischen Abfallgesetz (NAbfG) sind dies die Landkreise, kreisfreien Städte und die Region Hannover sowie die Städte Celle, Cuxhaven, Göttingen, Hildesheim und Lüneburg. In Niedersachsen gibt es insgesamt 48 öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger.

Als Siedlungsabfall werden im engeren Sinne Abfälle wie Haus- und Sperrmüll, hausmüllähnliche Gewerbeabfälle sowie getrennt erfasste Abfälle zur Verwertung aus Haushaltungen (z. B. Altpapier, Bioabfälle) bezeichnet. Ebenfalls darunter fallen Abfälle von öffentlichen Flächen (Garten- und Parkabfälle, Marktabfälle, Straßenkehricht) sowie Abfälle aus der Wasseraufbereitung, Abwasserreinigung und Gewässerunterhaltung. Daneben werden den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern auch weitere Abfälle aus anderen Herkunftsbereichen als privaten Haushaltungen, soweit sie gemeinsam mit den Abfällen aus Haushaltungen entsorgt werden können, überlassen.


Umweltbericht 2015  
Abb. 2: Zusammensetzung des Siedlungsabfalls in Niedersachsen 2016
Umweltbericht 2015  
Abb. 3: Aufkommen und Verbleib von Siedlungsabfällen in Niedersachsen 2016
Artikel-Informationen

12.12.2018

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