Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Produktverantwortung als Prinzip

Das Wissen der Hersteller um die Inhaltsstoffe ihrer Produkte hat dazu geführt, ihnen im Rahmen der Kreislaufwirtschaft die Produktverantwortung zuzuweisen. Damit werden zwei Ziele verfolgt: Die Umwelt vor den in Produkten enthaltenen Schadstoffen bestmöglich zu schützen und Ressourcen durch das gezielte Zurückgewinnen von Wertstoffen zu schonen. Instrumente zur Umsetzung der Produktverantwortung sind daher Regelungen zur Rücknahme (vom privaten Endverbraucher), die gleichartige Produkte zusammenfassen. Rücknahmen können gesetzlich angeordnet werden oder freiwillig durch die Hersteller und in der Regel auch Vertreiber erfolgen. Dabei werden veränderte Lebensgewohnheiten berücksichtigt und alle Vertriebswege einbezogen. Der gesetzlich verordneten Rücknahme unterliegen Stoffströme, die entweder aufgrund ihrer Eigenschaften oder ihrer Menge in besonderem Maße Umwelt und Gesundheit beeinträchtigen können.
Gesetzlich wurden bisher Rücknahmen für folgende zu Abfall gewordene Produkte angeordnet:
  • Altfahrzeuge
  • Altöle
  • Batterien und Akkumulatoren
  • Elektro- und Elektronikgeräte
  • Verpackungen.

Die Produktverantwortung der Hersteller wurde erstmals 1996 in das Kreislaufwirtschaftsgesetz aufgenommen.



Artikel-Informationen

16.02.2016

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