Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Verwertung von Siedlungsbfällen

Das einwohnerbezogene Siedlungsabfallaufkommen lag im Jahr 2012 bei 609 kg und hat seit 1992 um ca. neun Prozent abgenommen. Dabei hat sich der Anteil der davon verwerteten Abfälle mit 316 kg pro Einwohner mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass immer mehr Bio- und sonstige Grünabfälle getrennt erfasst und einer Verwertung zugeführt werden. Pro Einwohner wurden im landesweiten Durchschnitt 151 Kilogramm Bio- und Grünabfälle erfasst, wobei das spezifische Aufkommen regional sehr unterschiedlich ist. Der niedrigste Wert liegt bei 45 Kilogramm, der höchste bei 269 Kilogramm je Einwohner. Die unter kommunaler Regie entsorgten Altpapiermengen bewegen sich mit 79 kg/ Einwohner auf dem Niveau der vergangenen Jahre. Gewerbliche Abfälle werden zunehmend verwertet. Dies wird überwiegend von privaten Unternehmen durchgeführt. Gewerbliche Abfälle, die nicht verwertet werden können, müssen den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern zur Beseitigung überlassen werden.


Umweltbericht 2015  
Artikel-Informationen

16.02.2016

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