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Verwertung von Siedlungsabfällen

Das einwohnerbezogene Siedlungsabfallaufkommen lag im Jahr 2016 bei 608 kg und hat seit 1992 um ca. 10 Prozent abgenommen. Dabei hat sich der Anteil der davon verwerteten Abfälle mit 331 Kg pro Einwohner mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass immer mehr Bio- und sonstige Grünabfälle getrennt erfasst und einer Verwertung zugeführt werden. Pro Einwohner wurden im landesweiten Durchschnitt 163 Kilogramm Bio- und Grünabfälle erfasst, wobei das spezifische Aufkommen regional sehr unterschiedlich ist. Der niedrigste Wert liegt bei 43 Kilogramm, der höchste bei 303 Kilogramm je Einwohner. Die unter kommunaler Regie entsorgten Altpapiermengen bewegen sich mit 79 kg/ Einwohner auf dem Niveau der vergangenen Jahre. Gewerbliche Abfälle werden zunehmend verwertet. Dies wird überwiegend von privaten Unternehmen durchgeführt. Gewerbliche Abfälle, die nicht verwertet werden können, müssen den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern zur Beseitigung überlassen werden.


Umweltbericht 2015  
Abb. 5: Umweltindikator Abfall- und Wertstoffaufkommen 1992 – 2016 in kg/Einwohner
Artikel-Informationen

12.12.2018

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