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Katastrophenschutz

Im Nachgang zu den Ereignissen in Fukushima wurde der Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen neu geplant. Die Erstellung der radiologischen Lage und die daraus ableitbaren Katastrophenschutzmaßnahmen sollen zukünftig nicht mehr von der unteren Katastrophenschutzbehörde erarbeitet werden. Diese Aufgabe wird durch die Einrichtung eines interministeriellen Krisenstabes (IMKS) auf die ministerielle Ebene verlagert. Hiermit wird die Grundlage für großräumige Entscheidungen geschaffen, wie sie im Falle eines kerntechnischen Unfalls nötig sein könnten.

Am 04.01.2016 wurden die Rahmenempfehlungen für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen der Strahlenschutzkommission im Bundesanzeiger veröffentlicht. Diese Empfehlungen enthalten eine Neuordnung der Planungsradien für Maßnahmen des Katastrophenschutzes auf Grundlage der Ereignisanalysen im Nachgang zu Fukushima.

Zur Umsetzung dieser Maßnahmen wurde ein Entwurf einer Änderung des Niedersächsischen Katastrophenschutzgesetzes (NKatSG) erstellt und in die parlamentarischen Gremien gegeben.



Artikel-Informationen

17.10.2017

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