Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz klar

Sicherheitsüberprüfung der Atomkraftwerke

Nach der Katastrophe von Fukushima im März 2011 und dem danach beschlossenen Atomausstieg wurde die Überprüfung aller noch mit Restlaufzeiten versehenen hiesigen Atomkraftwerke zu einer vorrangigen Aufgabenstellung. Dabei ging und geht es sowohl um die Überprüfung des Betriebs und die Abläufe bei einem Störfall als auch die Prüfung, welche Maßnahmen zur weiteren Erhöhung der Sicherheit über die erforderliche Vorsorge hinaus zu treffen sind.

Vor diesem Hintergrund standen und stehen vor allem die Themen Alterung, Korrosion und Ermüdungsverhalten von Komponenten der Atomkraftwerke, Einsatz von MOX-Brennelementen, Schutz vor Erdbeben und Hochwasser unter dem Aspekt der umfassenden Schadensvorsorge im Mittelpunkt des Interesses.

Das Umweltministerium hat hierzu eine Reihe von Veranstaltungen durchgeführt und umfassendes Hintergrundmaterial im Internet veröffentlicht. Dabei fanden konstruktive und kritische Diskussionen mit Experten von Betreibern, Verbänden und Bürgerinitiativen statt, wobei die Situation in den niedersächsischen Anlagen besonders bewertet wurde. Das Umweltministerium setzt sich auch bei der Weiterentwicklung des kerntechnischen Regelwerks für eine umfassende Beteiligung nicht staatlicher Institutionen, die die Interessen der Umwelt vertreten, ein.


Artikel-Informationen

16.02.2016

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