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Veränderung der Vegetationsentwicklung

Verschiebungen der jahreszeitlichen Phasen durch höhere Temperaturen können Auswirkungen für den Obstbau, die Landwirtschaft und den Wald sowie für Lebensgemeinschaften und Arten haben. Allerdings bleibt auch bei früherem Blühbeginn infolge wärmerer Frühjahrstemperaturen weiterhin die Gefahr von Spätfrösten z.B. für die Obstblüte bestehen.

Als Indikator für den langfristigen Entwicklungsgang der Vegetation abhängig von den Jahreszeiten wird der Beginn der Apfelblüte als Anzeiger des Eintritts des Vollfrühlings gewählt.

(Weitere Informationen zum Indikator unter https://indikatoren-lanuv.nrw.de/liki/index.php?indikator=35&aufzu=1&mode=indi

Die Daten des 30-jährigen Zeitraums von 1987 bis 2016 zeigen, dass die Apfelblüte in Niedersachsen im Mittel 10 Tage früher eintritt im Vergleich zur Referenzperioden 1961-1990

Die Beobachtung der Apfelblüte macht deutlich, dass die Ökosysteme auf die veränderten Umweltbedingungen reagieren. Die anthropogen verursachte Klimaveränderung ist demzufolge auch in Niedersachsen mess- und spürbar.


Umweltbericht 2015  
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Artikel-Informationen

17.10.2017

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